Am gestrigen Sonntag empfing das Team von Coach Basti Magers Tabellenführer TuS Kachtenhausen. Robin Winkler war aufgrund der 5. gelben Karten gesperrt, Bennet Rautenberg beruflich verhindert und auch auf Fahri Isik musste das Team verzichten – ungünstige Vorzeichen im Spiel gegen den Tabellenprimus – alle drei zeigten zuletzt hervorragende Leistungen. Dennoch konnte der Trainer auf eine grundsolide eingestellte Mannschaft bauen, was sich auch im Spielverlauf zeigte. Der BSV fasst das Spiel wie folgt zusammen:
„Bei bestem Fußballwetter empfingen wir am 26.04.2026 den Tabellenführer TuS Kachtenhausen zum Heimspiel. Nach der deutlichen 0:6-Niederlage im Hinspiel waren wir hochmotiviert, diesmal ein anderes Gesicht zu zeigen und dem Spitzenreiter alles abzuverlangen.
Wir starteten konzentriert in die Partie und hielten von Beginn an gut dagegen. Dennoch mussten wir bereits in der 9. Minute den ersten Rückschlag hinnehmen, als der Gegner nach einem Ballgewinn aus rund 17 Metern ins lange Eck zur frühen Führung traf. Unser Geburtstagskind Torwart Jannik Motzkun war dabei chancenlos. Wir ließen uns davon jedoch nicht beeindrucken und arbeiteten uns zunehmend besser ins Spiel. In der 15. Minute hatte Kachtenhausen per abgefälschtem Freistoß aus 20 Metern die Chance auf das 0:2, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei.
In der Folge wurden wir mutiger und erspielten uns erste Möglichkeiten. Nach 28 Minuten hatten wir unsere bis dahin beste Szene, als ein Freistoß aus etwa 20 Metern zunächst vom gegnerischen Torwart pariert wurde. Den Nachschuss setzte Henry Drews erneut aufs Tor, doch auch diesen Versuch konnte der Schlussmann entschärfen und schließlich zur Ecke klären. Kurz vor der Pause kam Jarrit Karaus noch einmal aus 25 Metern zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch knapp. Insgesamt hielten wir in der ersten Halbzeit gut mit, erspielten uns Chancen, konnten diese aber nicht nutzen und gingen mit einem knappen Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kamen wir noch entschlossener aus der Kabine und suchten den Weg nach vorne. In der 51. Minute wurden wir dafür belohnt: Zakaria Abdelhakim setzte sich über die linke Seite durch und brachte den Ball flach in den Strafraum, wo Fabrice Diakite aus etwa acht Metern zum verdienten 1:1-Ausgleich einschob. Die Freude hielt jedoch nicht lange, denn nur kurze Zeit später zeigte der Schiedsrichter nach einem Foulspiel auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kamal Awsse in der 53. Minute zur erneuten Führung für die Gäste.
Wir ließen die Köpfe nicht hängen und versuchten weiterhin, Druck aufzubauen. Jarrit Karaus hatte in der 56. Minute nach einer einstudierten Freistoßvariante die große Chance zum Ausgleich, kam völlig frei im Strafraum zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über die Latte. Auf der anderen Seite nutzte Kachtenhausen seine Möglichkeiten eiskalt. In der 65. Minute führte ein Angriff über die rechte Seite zu einer Flanke, die Danny Boschmann annahm, sich vorlegte und per Volley sehenswert zum 1:3 in den Winkel traf.
Trotz des Rückschlags spielten wir weiter nach vorne und wollten uns nicht geschlagen geben. Bennet Bültmann prüfte den gegnerischen Torwart in der 76. Minute mit einem platzierten Schuss aus 17 Metern, doch auch hier blieb der Schlussmann Sieger. In der Schlussphase warfen wir noch einmal alles nach vorne und hatten in der Nachspielzeit Pech, als André Georg nach einem Freistoß per Volley nur die Latte traf.
Über die gesamte Spielzeit hinweg zeigten wir eine engagierte Leistung gegen den Tabellenführer, hielten gut dagegen und erspielten uns mehrere gute Chancen. Im Vergleich zum Hinspiel war eine klare Steigerung erkennbar. Dennoch zeigte sich Kachtenhausen vor dem Tor effizienter und nutzte seine Möglichkeiten konsequent aus. Besonders nach unserem Ausgleich kassierten wir durch eine unnötige Aktion direkt den nächsten Gegentreffer, was uns den Rückenwind wieder nahm. Trotz allem haben wir bis zum Schluss alles versucht und uns nie aufgegeben.“
Liest man die Tabelle, so hätte man einen deutlich dominanteren Auftritt des Tabellenführers erwartet. Es lag jedoch nicht an der sprichwörtlichen „angezogenen Handbremse“ – das junge Team des BSV hat andiesem Tag einfach mannschaftlich geschlossen dagegen gehalten und sich den Respekt der Zuschauer einmal mehr verdient. Tatsächlich wäre sogar mehr ´drin gewesen, der vom Unparteiischen gepfiffene Elfmeter, der in Summe einen guten Job gemacht hat, war zumindest fragwürdig. Die BSV-Elf hat sich davon eigentlich nicht beirren lassen, dennoch hätte das Spiel einen etwas anderen Verlauf nehmen können.

















