Anzeigen

Neue Perspektiven auf Alte Musik

von | Mai 11, 2026 | Events & Kultur

Studierende der Hochschule für Musik Detmold erkunden bei den „Tagen Alter und Neuer Musik“ die Verbindung zwischen historischen und zeitgenössischen Klangwelten © HfM Detmold/Plettenberg

Wie ergänzen sich Alte und Neue Musik? Dieser Frage widmen sich Studierende der Hochschule für Musik Detmold gemeinsam mit Gästen vom 15. bis 17.05. bei den „Tagen Alter und Neuer Musik“. In Konzerten und Gesprächen zeigen sie, wie historische und zeitgenössische Klangwelten miteinander in Dialog treten.

„Sowohl in der Beschäftigung mit Alter als auch mit Neuer Musik begibt man sich auf unbekanntes Gebiet“, erklärt Prof. Flóra Fábri, die das Festival gemeinsam mit ihrer Kollegin Merve Kazokoğlu konzipiert hat. „In beiden Fällen bleibt die Suche nach dem authentischen Klang offen.“ Gerade darin liege der Reiz: Alte und Neue Musik eröffnen Raum für Experimente, Entdeckungen und neue Perspektiven. Überraschende Parallelen zeigen sich etwa in der Verwendung mythologischer Stoffe wie bei Hans Werner Henze und Jean-Baptiste Lully. Den Auftakt bildet am 15.05. um 19.30 Uhr im Brahms-Saal ein Gesprächskonzert mit dem Komponisten Klaus Ospald. Der Detmolder Alumnus und Träger des Hans-Werner-Henze-Preises 2025 spricht mit Kompositionsprofessor Dr. Mark Barden über sein kompositorisches Schaffen. Gemeinsam mit dem Ensemble Earquake werden Werke Ospalds präsentiert, die durch ihre präzise und expressive Klangsprache ungewohnte Hörerfahrungen eröffnen. Der Eintritt ist frei.

Am 16.05. um 19.30 Uhr steht barocke Kammermusik im Mittelpunkt. Unter der Leitung von Flóra Fábri am Cembalo präsentieren Studierende im Brahms-Saal Werke von Georg Philipp Telemann, Jean-Philippe Rameau, François Couperin und Antoine Forqueray. Die Kompositionen greifen mythologische Themen auf und spiegeln unterschiedliche europäische Musiktraditionen wider. Ergänzt wird das Programm durch Arrangements von Cembalowerken für Gitarre sowie ein Gambenstück Forquerays in einer Interpretation auf dem Violoncello.

Im Abschlusskonzert am 17.05. um 18.00 Uhr im Konzerthaus verschmelzen schließlich Alte und Neue Musik unmittelbar miteinander. Werke aus Georg Friedrich Händels „Arianna in Creta“ treffen auf Fragmente aus Henzes „Euridice“. Sopranistin Johanna Götz gestaltet gemeinsam mit dem Ensemble für Alte Musik Alessandro Scarlattis Kantate „L’Orfeo“. Außerdem erklingen Werke von Henze und Klaus Ospald, aufgeführt von Mitgliedern des Ensemble Earquake. Karten für das Konzert kosten 8 Euro und sind über den Ticketshop der Hochschule unter hochschule-detmold.reservix.de erhältlich.

 

 

Pressemeldung Hochschule für Musik

Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen