Mit einem 3:0-Heimsieg gegen den FSV Pivitsheide hat der Gastgeber seinen guten Saisonstart fortgesetzt. Beide Mannschaften waren mit jeweils neun Punkten aus den ersten vier Spielen in die Partie am Dienstagabend gegangen. Während Pivitsheide in der vergangenen Saison aus der Kreisliga A abgestiegen war, geht der Gastgeber als Aufsteiger in die neue Spielzeit. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 11. Minute in Führung. Nach einem langen Ball des Torhüters setzte Bas Veenstra nach, eroberte den Ball und spielte flach in die Mitte. Dort traf Erik Lutz zum 1:0.
Sechs Minuten später erhöhte Veenstra selbst. Nachdem er im Strafraum zu Fall gebracht worden war, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Veenstra verwandelte in der 17. Minute zum 2:0. Pivitsheide hatte unmittelbar danach die Chance auf den Anschlusstreffer. Josh Hilmer kam aus rund neun Metern frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch neben das Tor. Nach einer starken Anfangsphase des Gastgebers fand der FSV zunehmend besser in die Begegnung. Eine weitere gute Gelegenheit bot sich Pivitsheide in der 39. Minute. Nach einer Flanke kam Jason Tissen am zweiten Pfosten frei zum Abschluss, scheiterte jedoch am Torhüter. So blieb es bis zur Pause beim 2:0.
Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie ausgeglichener. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken, klare Torchancen blieben zunächst selten. In der 68. Minute fiel schließlich die Vorentscheidung. Bas Veenstra setzte sich über die Außenbahn durch. Über David Phillips gelangte der Ball in den Rückraum zu Cakdar Farho, der aus rund 16 Metern zum 3:0 traf. In der Schlussphase ließ die Defensive der Gastgeber keine entscheidenden Möglichkeiten mehr zu. Damit blieb es beim 3:0.
Ausschlaggebend war vor allem die effiziente Chancenverwertung in der Anfangsphase. Pivitsheide hatte vor der Pause Möglichkeiten, die Partie wieder offener zu gestalten, nutzte diese jedoch nicht. Nach dem Seitenwechsel gab es auf beiden Seiten nur noch wenige gefährliche Abschlüsse. Das deutliche Endergebnis spiegelt damit vor allem die höhere Effizienz des Gastgebers wider. Coach Tarek Ekmekci kommentiert das Spiel so: „Eine kämpferisch starke Leistung der Jungs. Jeder ist über seine Grenzen gegangen und hat alles reingeworfen. So etwas sieht man gerne. Wir haben diszipliniert gegen den Ball gearbeitet und auch mit dem Ball genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Bei den Aktionen mit Ball war eine deutliche Steigerung zu erkennen – und dazu kommt ein super Ergebnis.“















