Anzeigen

Oberst Begemann mit Eintrag im Goldenen Buch geehrt

von | Sep. 18, 2026 | ABS & Co., Blomberg, Events & Kultur

Anlässlich des Westfälischen Schützentages, der im Rahmen des 450-jährigen Jubiläums des Alten Blomberger Schützenbataillons stattfindet, empfing Bürgermeister Christoph Dolle zahlreiche Ehrengäste im Rathaus. Sehr verdient durfte sich Oberst Peter Begemann in Goldene Buch der Stadt Blomberg eintragen, auch dem Präsidenten des Westfälischen Schützenbundes Dr. Maik Hollmann wurde diese Ehre zuteil. Vielen Dank für die Bereitstellung der nachfolgenden Reden.

Rede des Bürgermeisters Christoph Dolle zum Empfang anlässlich des 75. Westfälischen Schützentages im Rathaus Blomberg

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, liebe Gäste aus ganz Westfalen-Lippe, liebe Vertreterinnen und Vertreter der Schützenvereine und -verbände, liebe Ehrengäste, sehr verehrte Delegationsvertreter aus Bad Laer, meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich freue mich sehr, Sie heute hier im Blomberger Rathaus begrüßen zu dürfen. Unseren Landrat, lieber Meinolf Haase, als Schirmherrn darf ich ganz besonders grüßen. Seien Sie alle herzlich willkommen hier im historischen Rathaus in Blomberg!

Es ist uns eine große Ehre, den 75. Westfälischen Schützentag in unserer Stadt ausrichten zu dürfen. Und ich glaube, wir können mit Recht sagen: Dieser Schützentag kommt in einem ganz besonderen Jahr zu uns. Denn gleichzeitig feiern wir hier in Blomberg das 450-jährige Bestehen des Alten Blomberger Schützenbataillons.

Oberst Peter Begemann lebt die Schützentradition – es dürfte der Stadt in Person von Bürgermeister Christoph Dolle nicht schwer gefallen sein einen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Blomberg zu ermöglichen.

75 Jahre Westfälischer Schützentag und 450 Jahre ABS – zwei beeindruckende Jubiläen, die in diesem Jahr hier in Blomberg zusammenkommen. Das ist für uns als Stadt etwas ganz Besonderes. Denn beide Jubiläen stehen für etwas, das auch für Blomberg selbst von großer Bedeutung ist: Tradition, Gemeinschaft und vor allem ehrenamtliches Engagement. Und genau deshalb freuen wir uns sehr, dass wir dieses besondere Wochenende gemeinsam mit Ihnen feiern dürfen.

Der Westfälische Schützentag ist heute zum zweiten Mal in Blomberg zu Gast – und für uns ist es eine große Freude und Ehre, dieses besondere Ereignis erneut ausrichten zu dürfen. Dass wir nun schon zum zweiten Mal Gastgeber sein dürfen, zeigt auch, welche Verbundenheit zwischen dem Schützenwesen und unserer Stadt besteht.

Gleichzeitig ist ein solches Ereignis für uns immer wieder etwas Besonderes. Denn ein Westfälischer Schützentag ist mehr als ein einzelnes Festwochenende. Er bringt Menschen aus zahlreichen Vereinen und Städten zusammen und macht sichtbar, wie lebendig und vielfältig das Schützenwesen in Westfalen-Lippe ist.

Einen ersten Eindruck davon, was uns in diesem Jahr erwartet, konnten wir im vergangenen Jahr in Münster-Hiltrup gewinnen. Beim 74. Westfälischen Schützentag durfte ich erleben, mit welcher Begeisterung, welcher Gastfreundschaft und welchem Engagement dort gefeiert wurde. Wir haben dort eine wirklich schöne Veranstaltung erlebt.

So viele Vereine, so viele Menschen, so viele Fahnen und Uniformen, so viele unterschiedliche Traditionen – und doch verbindet sie alle eines: Die Bereitschaft, Gemeinschaft zu leben und Verantwortung zu übernehmen.

Und heute ist es soweit: Der 75. Westfälische Schützentag ist in Blomberg angekommen. Wir freuen uns sehr, den Staffelstab, den wir im vergangenen Jahr in Münster-Hiltrup gewissermaßen übernommen haben, nun hier in unserer Stadt weiterzutragen. Und wenn dieses besondere Wochenende zu Ende geht, werden wir ihn weitergeben – an die Verantwortlichen des 76. Westfälischen Schützentages in Bad Laer.

Und natürlich möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen nicht nur einen Schützentag zu bieten, sondern Ihnen auch unsere Stadt näherzubringen. Denn Blomberg hat Geschichte. Und diese Geschichte ist bis heute sichtbar.

Unsere Stadt wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet und gehört damit zu den älteren lippischen Städten. Der Ort, an dem Blomberg entstand, war dabei keineswegs zufällig gewählt. Blomberg liegt auf einem markanten Bergsporn. Von hier aus konnte man die Umgebung gut überblicken. Noch wichtiger war aber die Lage an bedeutenden Verkehrs- und Handelswegen.

Diese Lage, das verliehene Stadtrecht und die Funktion als Sitz der lippischen Landesherren sorgten dafür, dass Blomberg in seinen ersten Jahrhunderten wirtschaftlich und politisch an Bedeutung gewann. Blomberg war also schon früh eine Stadt, in der Menschen zusammenkamen: Händler, Handwerker, Reisende und Bürger. Und natürlich auch Menschen, die Verantwortung für ihre Stadt und ihre Gemeinschaft übernahmen.

Im Jahr 1305 verlegte Simon I. zur Lippe seinen Wohnsitz nach Blomberg. Bis 1511 war unsere Stadt damit eine wichtige Residenz der Edelherren zur Lippe. Die Burg, die vermutlich bereits um die Zeit der Stadtgründung angelegt wurde, war Teil dieser Entwicklung.

Blomberg war außerdem stark befestigt. Teile der Stadtmauer sind bis heute erhalten. Wenn Sie in diesen Tagen durch Blomberg gehen, können Sie vieles davon noch entdecken. Unser historischer Stadtkern ist bis heute in seinem mittelalterlichen Grundriss weitgehend erhalten. Die Straßenführung, die Grundstücksstrukturen und die Baufluchten erinnern noch an die Stadt, die hier vor Jahrhunderten entstanden ist.

Und natürlich gibt es die Gebäude, die jeder Blomberger sofort mit unserer Stadt verbindet: das Rathaus hier am Marktplatz, die Burg, die Klosterkirche, den Martiniturm und natürlich das Niederntor, das heute das einzige erhaltene Stadttor im Kreis Lippe ist.

Aber Blombergs Geschichte steckt nicht nur in den großen Bauwerken. Sie steckt auch in den vielen Fachwerkhäusern, den kleinen Gassen und den Hausinschriften. Wer aufmerksam durch unsere Altstadt geht, wird feststellen: Geschichte ist hier nicht hinter Museumsvitrinen versteckt. Sie steht mitten in unserer Stadt.

Eine Stadt, die vom Engagement ihrer Menschen lebt

Und vielleicht ist genau das ein guter Übergang zu dem, was Blomberg heute ausmacht. Denn natürlich hat sich unsere Stadt verändert. Aus der mittelalterlichen Handelsstadt ist eine moderne Stadt mit 18 Ortsteilen geworden. Aber etwas ist über die Jahrhunderte erstaunlich konstant geblieben: Menschen übernehmen Verantwortung für ihre Stadt und füreinander.

Blomberg lebt von seinen Vereinen, seinen Verbänden, seinen Initiativen und den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und dieses Engagement ist in unserer Stadtgesellschaft tief verankert. Wir haben Sportvereine, Musikvereine, Heimatvereine, soziale Initiativen, Jugendgruppen und viele weitere Organisationen, die das Leben in unseren Ortsteilen und in der Kernstadt bereichern. Und wir haben eine starke Struktur unserer freiwilligen Feuerwehren.

Menschen engagieren sich Woche für Woche. Sie trainieren Kinder und Jugendliche. Sie organisieren Veranstaltungen. Sie kümmern sich um ihre Vereinsheime und Sportplätze. Sie begleiten Feste und Aktionen. Sie übernehmen Verantwortung in Vorständen. Sie sitzen abends in Sitzungen, während andere längst zu Hause sind. Und sie stehen bereit, wenn Hilfe gebraucht wird.

Oft geschieht all das ganz selbstverständlich. Nach Feierabend. Am Wochenende. Neben Familie und Beruf. Und vieles davon wird von außen gar nicht gesehen. Aber genau dieses Engagement hält unsere Stadtgesellschaft zusammen.

Ehrenamt ist keine Nebensache. Ehrenamt ist ein Fundament unserer Stadt. Denn wenn wir über eine lebendige Stadtgesellschaft sprechen, dann sprechen wir nicht nur über Verwaltung und Politik. Wir sprechen vor allem über die Menschen, die selbst aktiv werden. Die nicht fragen: „Wer macht das?“ Sondern sagen: „Wir machen das.“

Das ist eine Haltung, die unsere Stadt stark macht. Und genau diese Haltung erleben wir auch im Schützenwesen.

Das Alte Blomberger Schützenbataillon tut dies seit 450 Jahren. Heute gehören 14 Rötter zum ABS. Familien sind über Generationen miteinander verbunden. Kinder wachsen in diese Gemeinschaft hinein. Freundschaften entstehen. Verantwortung wird weitergegeben.

Und damit ist das ABS nicht einfach nur ein Verein. Es ist ein Stück Blomberger Stadtgeschichte. Aber eben nicht nur Geschichte. Es ist Gegenwart. Und es ist Zukunft.

Denn ein Verein lebt nicht davon, dass seine Geschichte lang ist. Er lebt davon, dass Menschen heute bereit sind, diese Geschichte weiterzuschreiben. Dass junge Menschen nachrücken. Dass Aufgaben übernommen werden. Dass jemand bereit ist, Verantwortung zu tragen. Dass Menschen ihre Zeit investieren, ohne dafür etwas anderes zu erwarten als Gemeinschaft, Freude und das gute Gefühl, gemeinsam etwas zu bewegen.

Genau das macht das Schützenwesen so wertvoll. Und genau deshalb ist es für uns als Stadt so schön, dass der 75. Westfälische Schützentag in diesem besonderen Jubiläumsjahr des ABS stattfindet.

Ein Ereignis dieser Größenordnung kann allerdings niemand alleine organisieren. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ganz ausdrücklich Danke sagen. Mein besonderer Dank gilt zunächst dem Alten Blomberger Schützenbataillon und allen Verantwortlichen, die dieses Wochenende mit großem Engagement vorbereitet haben.

Mein Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Denjenigen, die seit Monaten planen und organisieren. Denjenigen, die aufbauen und vorbereiten. Denjenigen, die Gäste empfangen und begleiten. Denjenigen, die für Ordnung sorgen, Informationen geben oder einfach dort einspringen, wo gerade jemand gebraucht wird.

Und mein Dank gilt auch den vielen Menschen, deren Beitrag vielleicht gar nicht unmittelbar sichtbar wird. Denn bei einer Veranstaltung dieser Größe gibt es unzählige Aufgaben. Und hinter jeder dieser Aufgaben stehen Menschen. Menschen, die Zeit investieren. Menschen, die Verantwortung übernehmen. Menschen, die dafür sorgen, dass aus einer Idee am Ende eine Veranstaltung wird, die viele tausend Menschen erleben können.

Mein Dank gilt ebenso unseren Einsatzkräften. Unserer Feuerwehr. Der Polizei. Unserem Bauhof. Und natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Auch dort laufen im Hintergrund viele Fäden zusammen. Verkehrsfragen, Infrastruktur, Genehmigungen, Sicherheitsfragen, organisatorische Abstimmungen und viele weitere Aufgaben.

Vieles davon soll für die Besucherinnen und Besucher am Ende gar nicht sichtbar sein. Denn wenn alles gut funktioniert, wirkt es selbstverständlich. Aber selbstverständlich ist es eben nicht. Es braucht viele Menschen, die ihren Beitrag leisten. Und genau deshalb ist dieser Schützentag eine Gemeinschaftsleistung.

Und ich glaube, genau das ist eine der großen Stärken unserer Stadt: Wenn es darauf ankommt, packen wir gemeinsam an.

Ich hoffe deshalb sehr, dass Sie die kommenden Tage nicht nur als Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines großen Schützentages erleben, sondern auch als Gäste unserer Stadt. Nehmen Sie sich die Zeit, Blomberg kennenzulernen. Gehen Sie durch unsere historische Altstadt. Schauen Sie sich unsere Fachwerkhäuser und unsere historischen Gebäude an. Kommen Sie miteinander ins Gespräch. Treffen Sie alte Bekannte wieder. Und vielleicht entstehen auch neue Bekanntschaften und Freundschaften.

Denn genau davon lebt ein solches Wochenende. Wir möchten, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Dass Sie gerne an diesen 75. Westfälischen Schützentag zurückdenken. Und dass Sie vielleicht irgendwann sagen: „In Blomberg war es besonders schön – da kommen wir gerne wieder hin.“

Und zum Abschluss möchte ich noch einmal auf ein kleines, aber besonderes Zeichen eingehen. Beim letzten Westfälischen Schützentag in Blomberg wurde ein Baum gepflanzt. Heute können wir sehen, was daraus geworden ist: Er ist prächtig gewachsen.

Und wenn wir uns diesen Baum anschauen, dann ist er eigentlich ein schönes Symbol für das, was uns heute zusammenführt. Er steht für eine Verbindung, die über Jahre gewachsen ist. Für Tradition. Für Beständigkeit. Aber eben auch für Zukunft.

Und heute kommt ein zweiter Baum dazu. Ich finde, es gibt kaum ein schöneres Bild dafür, wie Tradition funktionieren kann. Der erste Baum steht für das, was gewachsen ist. Der zweite für das, was neu beginnt. Beide sind miteinander verbunden – und doch jeder für sich ein neues Stück Zukunft.

So wie auch das Schützenwesen: fest verwurzelt in seinen Traditionen und gleichzeitig offen für neue Generationen. Und so wie ein Baum nicht von einem Tag auf den anderen groß wird, braucht auch eine starke Gemeinschaft Zeit, Menschen und Engagement.

Menschen, die Wurzeln schlagen. Menschen, die Verantwortung übernehmen. Menschen, die neue Äste wachsen lassen. Und Menschen, die irgendwann den Platz für die nächste Generation freimachen.

Ich wünsche mir, dass wir diesen zweiten Baum in vielen Jahren genauso betrachten können wie heute den ersten und sagen: Auch diese Verbindung ist gewachsen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen wunderbaren 75. Westfälischen Schützentag hier in Blomberg, dem Alten Blomberger Schützenbataillon ein großartiges Jubiläumswochenende und uns allen viele schöne Begegnungen.

Ich wünsche Ihnen gute Gespräche, fröhliche Stunden, schöne Erinnerungen und vor allem eine wunderbare gemeinsame Zeit. Fühlen Sie sich wohl bei uns in der Nelkenstadt. Herzlich willkommen in Blomberg! Ich freue mich sehr, dass Sie alle hier sind.

Gleich darf ich den Präsidenten des Westfälischen Schützenbundes, Herrn Dr. Maik Hollmann und den Oberst und Vorsitzenden des Alten Blomberger Schützenbatallions, Herrn Peter Begemann bitten, sich ins Goldene Buch der Stadt Blomberg einzutragen.

Vorher aber wünsche ich uns einen schönen Empfang und einen gelungenen Auftakt für den 75. Westfälischen Schützentag! Seien Sie herzlich willkommen!


Ansprache anlässlich des Bürgermeisterempfangs durch Dr. Maik Hollmann

Anlass: Westfälischer Schützentag 2026 in Blomberg
Datum: 18.09.2026
Ort: Rathaus der Stadt Blomberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Christoph Dolle, verehrte Honoratioren und Ehrengäste aus Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur, verehrte Schützenschwestern und Schützenbrüder, meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich heiße Sie alle ganz herzlich hier im Rathaus der Stadt Blomberg willkommen. Und ich darf gleich zu Beginn sagen: Es gibt wohl kaum einen schöneren Ort, um einen Westfälischen Schützentag zu eröffnen, als diese Stadt. Blomberg – die Nelkenstadt.

Eine Stadt, die Geschichte atmet, die Tradition bewahrt und zugleich den Blick nach vorne richtet. Eine Stadt, die weiß, dass Identität nicht allein aus alten Mauern entsteht, sondern aus Menschen, die sich ihrer Heimat verbunden fühlen und Verantwortung für ihre Gemeinschaft übernehmen.

Und damit sind wir mitten im Schützenwesen. Denn eine Nelke braucht gute Erde, um zu wachsen. Eine Gemeinschaft braucht Menschen, die füreinander einstehen. Vielleicht ist das die schönste Verbindung zwischen der Nelkenstadt und dem Schützenwesen.

Die Nelke steht für die Schönheit und die Ausstrahlung Blombergs. Sie wurde von hier aus in die Welt getragen. Die Schützen dagegen stehen für die Geschichte, die Verbundenheit und die Bürgergesellschaft dieser Stadt.

Und beides hat eines gemeinsam: Es kann nur gedeihen, wenn es gepflegt wird. Das gilt für Blumen. Das gilt für Traditionen. Und das gilt vor allem für Gemeinschaften.

Das Schützenwesen in Westfalen ist genau eine solche gewachsene Gemeinschaft. Über Jahrhunderte hinweg haben Schützinnen und Schützen Verantwortung übernommen – für ihre Vereine, für ihre Dörfer und Städte, für ihre Nachbarschaften und für das gesellschaftliche Miteinander.

Dabei ist unser Schützenwesen längst mehr als Vogelschießen, Uniform und Festumzug. Es ist Heimat. Es ist Ehrenamt. Es ist Sport. Es ist Jugendförderung. Es ist gelebte Gemeinschaft. Und es ist ein Stück westfälische Identität.

Wie eindrucksvoll diese Verbindung von Tradition und Zukunft sein kann, erleben wir in diesen Tagen hier in Blomberg.

Mein besonderer Dank gilt deshalb der Stadt Blomberg, Ihnen, sehr geehrter Herr Bürgermeister Dolle, und allen, die diesen Westfälischen Schützentag möglich machen und uns mit offenen Armen empfangen.

Ein solcher Tag entsteht nicht von allein. Er braucht Menschen, die anpacken, organisieren, unterstützen und manchmal vermutlich auch Dinge möglich machen, die vorher gar nicht möglich schienen. Dafür sagen wir heute: Herzlichen Dank!

Und vielleicht ist es gerade diese Haltung, die Blomberg und das Schützenwesen so eng miteinander verbindet: Man wartet nicht darauf, dass Gemeinschaft entsteht – man gestaltet sie.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, 450 Jahre Altes Blomberger Schützenbataillon – und heute der Westfälische Schützentag in dieser traditionsreichen Stadt. Das ist kein Zufall. Es ist vielmehr ein starkes Zeichen dafür, dass Tradition dann lebendig bleibt, wenn Menschen sie mit Leben erfüllen.

Und deshalb freue ich mich ganz besonders, dass wir heute hier zusammenkommen – Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, verbunden durch die gemeinsame Freude an Begegnung, an Gemeinschaft und an unserer westfälischen Schützentradition. (Es folgte eine namentliche Aufzählung der Ehrengäste)

Ich danke allen für Ihr Erscheinen und die damit zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit zum Westfälischen Schützenbund.

Lassen Sie uns diesen Westfälischen Schützentag gemeinsam zu einem Fest der Begegnung machen. Lassen Sie uns Tradition bewahren, Gemeinschaft stärken und Zukunft gestalten.

Und lassen Sie uns dabei nicht vergessen: Eine Nelke blüht für einen Moment. Eine gute Gemeinschaft kann Generationen überdauern.

In diesem Sinne erkläre ich den Westfälischen Schützentag 2026 hier in Blomberg für eröffnet.

Ich wünsche uns allen erfolgreiche, festliche und vor allem menschlich bereichernde Tage in der Nelkenstadt Blomberg.

Herzlich willkommen und Horrido!

Westfälischer Schützenbund 1861 e.V.

Dr. Maik Hollmann
Präsident

Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen