Die SG Belle-Cappel-Leopoldstal hat beim VfR Borgentreich einen deutlichen Auswärtssieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Vadim Thomas setzte sich mit 7:0 durch und stellte die Weichen bereits im ersten Durchgang auf Sieg. Vor 100 Zuschauern überzeugten die Gäste vor allem mit ihrer konsequenten Chancenverwertung. In der 16. Minute eröffnete Finn Niederkrome den Torreigen und brachte die SG mit 1:0 in Führung. Nur sieben Minuten später legte Jerome Vanin nach und erhöhte auf 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Moritz Hartmann für den nächsten Treffer. Mit einer komfortablen 3:0-Führung ging es für Belle-Cappel-Leopoldstal in die Kabine.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SG torhungrig. Vanin erzielte in der 57. Minute seinen zweiten Treffer und stellte auf 4:0. In der Schlussphase wurde das Ergebnis dann endgültig deutlich: Hartmann schnürte in der 75. Minute ebenfalls seinen Doppelpack, ehe Ben Luca Hünkemeier nur eine Minute später das 6:0 folgen ließ. Den Schlusspunkt setzte Robin Schlingmann in der 82. Minute mit dem Treffer zum 7:0-Endstand. Damit machte die SG einen auch in dieser Höhe deutlichen Auswärtserfolg perfekt.
Mit dem siebten Sieg im achten Saisonspiel festigt Belle-Cappel-Leopoldstal seine Position im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga Staffel 3. Besonders die Offensive präsentiert sich weiterhin in starker Verfassung: Bereits 36 Treffer hat die SG in dieser Saison erzielt. Aus den vergangenen fünf Begegnungen holte die Mannschaft zwölf Punkte. Für den VfR Borgentreich verschärft sich dagegen die Situation im Tabellenkeller. Nach der sechsten Saisonniederlage rutschte die Mannschaft auf Rang 15 ab. Mit inzwischen 44 Gegentreffern stellt Borgentreich die anfälligste Defensive der Liga.
Kommentar Vadim Thomas: „Es war ein deutliches Spiel mit einem deutlichen Ergebnis. Wir hatten etwa 70 bis 75 Prozent Ballbesitz und haben defensiv kaum etwas zugelassen. Der Gegner ist vielleicht einmal gefährlich vor unser Tor gekommen. Wir haben unsere Leistung auf den Platz gebracht, den Gegner nicht unterschätzt und am Ende verdient mit 7:0 gewonnen. Entsprechend sind wir zufrieden, haben Selbstvertrauen getankt und richten den Blick jetzt auf die nächsten Aufgaben.“
Die zweite Mannschaft der SG Belle-Cappel-Leopoldstal musste am achten Spieltag der Kreisliga B ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Beim Tabellenführer TuRa Heiden unterlag die SG mit 0:4. Dabei blieb die Begegnung lange offen, ehe die Gastgeber in der Schlussphase für klare Verhältnisse sorgten. Kurz vor der Halbzeit gelang TuRa Heiden der wichtige Führungstreffer. Serdar Aslan traf in der 43. Minute zum 1:0 und sorgte damit für den knappen Pausenstand. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst bei diesem Ergebnis.
Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. In der 76. Minute war erneut Aslan zur Stelle und erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 2:0. In der langen Nachspielzeit schraubten die Gastgeber das Ergebnis weiter in die Höhe: Seyithan Karatay erzielte das 3:0, ehe Luca Wortmann den Treffer zum 4:0-Endstand folgen ließ. Für die SG Belle-Cappel-Leopoldstal II bedeutete die Niederlage einen Dämpfer nach einem insgesamt starken Saisonstart. Nach acht Begegnungen stehen fünf Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen sowie 16 Punkte zu Buche. Damit rangiert die Mannschaft von Alexander Bulau weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz.
TuRa Heiden bestätigte dagegen seine starke Form und bleibt in der Spitzengruppe der Kreisliga B. Mit 33 erzielten Treffern stellt die Mannschaft zudem die bislang beste Offensive der Liga.
Kommentar Alex Bulau: „Es war von Minute eins an das erwartet schwere Spiel beim Aufstiegsfavoriten aus Heiden. In der ersten Halbzeit konnten wir noch mit zwei, drei Chancen über Konter dagegen halten, doch wirklich zwingend wurde es nicht. Kurz vor den Halbzeitpfiff bekommen wir dann das 0:1, sehr bitter. In Halbzeit zwei dann so gut wie nur noch Ballbesitz für die Hausherren und stetiger Druck in unserer Hälfte. In der Folge ist das Ergebnis dann in der Höhe auch verdient, am Ende hatten wir keine Kräfte um selber gefährlich zu werden. Hier sehen wir aktuell, dass wir es aufgrund der ganzen Ausfälle nicht hinbekommen unser Spiel sauber nach vorne zu tragen. Glückwunsch nach Heiden und beste Genesung für den verletzten Spieler!“
















