Die SG Belle-Cappel-Leopoldstal hat ihre Aufgabe beim SV Diestelbruch-Mosebeck gelöst und steht nach einem 4:1-Erfolg in der nächsten Runde des Krombacher Pokals. Deutlicher als der Spielverlauf war dabei das Endergebnis. Vor allem nach dem Seitenwechsel hielt der Gastgeber die Partie lange offen. Die Gäste legten im Dörenwald-Stadion zunächst vor. Jerome Vanin brachte Belle-Cappel-Leopoldstal in der 27. Minute mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später erhöhte Louis Hilker auf 2:0. Mit diesem Vorsprung ging die SG in die Halbzeit.
Diestelbruch-Mosebeck gab sich jedoch nicht geschlagen und erhöhte nach dem Seitenwechsel den Druck. In der 69. Minute belohnte sich der SVDM: Joel Weber verkürzte auf 1:2 und brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Kurz darauf bot sich den Hausherren sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, doch ein Abschluss landete am Pfosten. In dieser Phase wurde die Begegnung zum echten Pokalfight. Belle-Cappel-Leopoldstal löste viele Situationen nicht mehr spielerisch, sondern suchte häufiger den langen Ball. Auch Diestelbruch-Mosebeck agierte direkt und versuchte, über zweite Bälle Druck aufzubauen.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 83. Minute. Während Diestelbruch-Mosebeck auf den Ausgleich drängte, nutzte die SG einen Konter. Vanin erzielte mit seinem zweiten Treffer das 3:1. In der Schlussphase warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne. Dadurch ergaben sich Räume für Belle-Cappel-Leopoldstal, die Vadim Thomas in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 4:1-Endstand nutzte.
Damit fiel das Ergebnis am Ende deutlich aus, der Spielverlauf war allerdings enger. Diestelbruch-Mosebeck verlangte dem Favoriten insbesondere nach dem Anschlusstreffer einiges ab. Belle-Cappel-Leopoldstal zeigte sich vor dem Tor jedoch effizient und setzte in den entscheidenden Momenten die Treffer.
Kommentar von Coach Vadim Thomas: „Erstmal danke für die Glückwünsche. So souverän war der Sieg nicht. Ich glaube schon, dass er am Ende verdient war, aber Diestelbruch-Mosebeck hat das echt gut gemacht. Die erste Halbzeit geht, glaube ich, klar an uns, obwohl Diestelbruch-Mosebeck auch ein, zwei gute Chancen hatte. In der zweiten Halbzeit sind wir mit einer guten Wucht aus der Kabine gekommen. Wir haben das dann nicht mehr spielerisch gelöst, sondern mit vielen langen Bällen. Andersrum ist Diestelbruch-Mosebeck ebenfalls mit langen Bällen eher auf die zweiten Bälle gegangen, macht den Anschluss und schießt danach sogar noch an den Pfosten.
Wir kontern dann gut und machen das 3:1. Diestelbruch-Mosebeck hat alles nach vorne geworfen und mit dem Schlusspfiff gibt es noch einen Konter, bei dem ich das 4:1 mache. Am Ende des Tages war es schon ein guter Pokalfight, muss man sagen. Diestelbruch-Mosebeck hat das echt gut gemacht. Das ist eine gute Truppe, gerade zu Hause auf ihrem Kunstrasen. Sie versuchen auch teilweise, das spielerisch zu lösen. Nichtsdestotrotz haben wir einfach die Tore gemacht, auch zu guten Zeitpunkten: vor der Halbzeit und dann, als sie wieder dran waren, haben wir gut gekontert und das 3:1 gemacht. Von daher glaube ich schon, dass der Sieg verdient war. Trotzdem Kompliment an Diestelbruch-Mosebeck. Sie waren tapfer, haben gut gespielt und am Ende viel Druck gemacht. Aber wir haben die Tore gemacht und am Ende war es ein verdienter Sieg.“














