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Blomberger SV dreht Partie gegen SG FELS II in wilder Schlussphase

von | Sep. 12, 2026 | Blomberg, BSV

Bei regnerischen Bedingungen erwischte der BSV den besseren Start und hatte zunächst mehr vom Spiel. In der 11. Minute scheiterte Alexander Schreckenbach nach einem Eckball per Kopf am Gästetorwart. Auf der anderen Seite setzte Kevin Jeschonnek nach 22 Minuten einen Abschluss aus rund acht Metern über das Tor. In der 28. Minute gingen die Blomberger verdient in Führung. Schreckenbach bediente Jannik Motzkun mit einem Pass in die Tiefe, der zum 1:0 abschloss. Kurz vor der Pause kippte die Partie jedoch innerhalb weniger Minuten. Ludwig Klotzkowski traf in der 40. Minute zum 1:1, ehe Sascha Blanke nur zwei Minuten später einen Elfmeter zur 2:1-Führung für die Gäste verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung umkämpft. In der 72. Minute verhinderte der Blomberger Torhüter gegen den frei durchgebrochenen Mathis Brunsmeier einen höheren Rückstand. Fast im Gegenzug verpasste Bas Veenstra den Ausgleich nur knapp und traf aus rund acht Metern die Latte. In den letzten zehn Minuten erhöhte der BSV das Risiko – mit Erfolg. Olexsander Rudenko erzielte nach Vorarbeit von Ahmed Hebbassi in der 81. Minute das 2:2. Nur zwei Minuten später brachte Motzkun die Gastgeber mit einem Freistoß aus rund 28 Metern mit 3:2 in Führung. Den Schlusspunkt setzte Andreas Wecker in der vierten Minute der Nachspielzeit. Nachdem sein erster Versuch noch abgewehrt worden war, traf er im Nachsetzen zum 4:2-Endstand. Damit machte der Blomberger SV aus einem 1:2-Rückstand durch drei späte Treffer noch einen Heimsieg.

Kommentar des Trainers Tarek Ekmekci: „Wir sind super in die Partie gestartet und hatten nach Ecken direkt zwei richtig gute Torchancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Trotzdem sind wir mit 1:0 in Führung gegangen.

Über weite Strecken waren wir im Spielaufbau sehr souverän und haben auch gegen den Ball gut gearbeitet. Leider mussten wir noch vor der Halbzeit den Rückstand hinnehmen.

Nach der Pause haben wir uns vorgenommen, das Spiel um jeden Preis zu drehen – und das konnte man förmlich spüren. Es hat etwas gedauert, bis uns der Ausgleich gelungen ist. Aber ab diesem Moment haben alle auf dem Platz gemerkt, dass da noch mehr geht.

Die letzten zehn Minuten waren wirklich klasse gespielt. Sowohl offensiv als auch defensiv haben alle richtig gute Arbeit geleistet.

Ich bin super zufrieden mit dem Spiel und dem Ausgang. Eine Neun-Punkte-Woche – besser geht’s nicht!“

 

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