
Beim symbolischen Spatenstich für den Batteriespeicher (v.l.n.r.): Dr. Markus Laukamp, Jürgen Noch (beide Westfalen Weser), Christoph Dolle (Bürgermeister von Blomberg) sowie Günther Borchard und Udo Arens (beide Blomberger Versorgungsbetriebe)
Mit einem symbolischen Spatenstich und unter Anwesenheit von Bürgermeister Christoph Dolle haben Westfalen Weser und die Blomberger Versorgungsbetriebe offiziell mit dem Bau ihres gemeinsamen Batteriespeicherprojekts begonnen. Rund 14 Millionen Euro investieren die kommunalen Unternehmen in die Anlage. Das Vorhaben markiert einen wichtigen Meilenstein für die beteiligten Partner und den weiteren Ausbau moderner Energieinfrastruktur in Ostwestfalen-Lippe.
Der Batteriespeicher wird über eine installierte Leistung von 25 Megawatt und eine Kapazität von 55 Megawattstunden verfügen. Damit lassen sich rechnerisch bis zu 48.000 Haushalte für zwei Stunden mit Strom versorgen. Das Projekt wird durch ein Gemeinschaftsunternehmen von Westfalen Weser und den Blomberger Versorgungsbetrieben umgesetzt. Beide Partner wollen damit die Chancen der Energiewende nutzen und sich im Zukunftsfeld der Energiespeicherung strategisch weiterentwickeln. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung in kommunaler Hand.
„Mit dem hier entstehenden Batteriespeicher erschließen wir ein neues Geschäftsfeld und investieren gezielt in eine Technologie, die für das Energiesystem der Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Dass wir dieses Projekt gemeinsam mit den Blomberger Versorgungsbetrieben realisieren, zeigt, wie kommunale Partnerschaften die Energiewende aktiv gestalten und gleichzeitig Wertschöpfung in der Region halten können“, sagt Jürgen Noch, Geschäftsführer von Westfalen Weser.
Christoph Dolle, Bürgermeister von Blomberg ergänzt: „Blomberg ist seit vielen Jahren ein wichtiger Industriestandort und zugleich eng mit den Themen Energie und Innovation verbunden. Der Baustart für den Batteriespeicher unterstreicht, dass unsere Stadt auch künftig ein Ort sein wird, an dem Zukunftstechnologien umgesetzt werden.“
Mit dem heutigen Spatenstich beginnt die Bauphase des Projekts. Ende 2027 soll die Anlage ans Netz gehen. Ihre Aufgabe ist es, Schwankungen zwischen Stromerzeugung und -verbrauch auszugleichen und so systemdienlich zu arbeiten. Dafür wird der Speicher am Regelenergiemarkt eingesetzt und nimmt zudem am Stromhandel teil. Für die Projektpartner ist das Vorhaben zugleich ein Beispiel dafür, wie kommunale Unternehmen gemeinsam in neue Technologien investieren und die Energiewende wirtschaftlich mitgestalten können.
Pressemeldung Westfalen Weser
















