Ende 2025 waren in Nordrhein-Westfalen 8.339 Personen nach dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) angemeldet. Das waren 51 Personen weniger als zum Jahresende 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist damit die Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020 wieder leicht gesunken. Ende 2019, vor der Corona-Pandemie, lag ihre Zahl mit 9.472 deutlich höher.

40 % der gemeldeten Prostituierten hatten die rumänische Staatsangehörigkeit
Mit 40 % hatten die in NRW gemeldeten Prostituierten Ende 2025 am häufigsten die rumänische Staatsangehörigkeit und 18 % waren Deutsche. An dritter Stelle stand die bulgarische Staatsangehörigkeit (12 %) gefolgt von der spanischen (6 %) und der polnischen (4 %) Staatsangehörigkeit.
Mehr als drei Viertel (76 %) der angemeldeten Prostituierten waren 21 bis 44 Jahre alt. Weitere 21 % waren 45 Jahre oder älter und 3 % waren im Alter von 18 bis 20 Jahren.
Hinweise zur Statistik
Die Statistik über die Prostitutionstätigkeit basiert auf den Angaben, der für die Anmeldungen zuständigen Behörden. In der Regel sind das die Ordnungsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte. Für die Prostituierten besteht seit dem 1. Juli 2017 eine Anmeldepflicht. Das Geschlecht der gemeldeten Prostituierten wird nicht erhoben. Nicht angemeldete Prostituierte werden in der Statistik nicht erfasst. Die Veröffentlichung erfolgt inklusive Korrekturmeldungen für die Berichtsjahre 2020 und 2021, die im Bundesergebnis nicht mehr berücksichtigt werden konnten.
Über IT.NRW
Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen.
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