Warrior Hike Lippe – Ergebnisse des Extremwanderevents und Ausblick auf 2026

Start Warrior Hike Lippe im Lügder Emmerauenpark, Copyright: Max Werner für Blomberg Marketing e.V.

Rund vier Wochen liegt der Warrior Hike Lippe nun zurück. Am 12. Und 13. April stellten sich fast 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ultimativen Herausforderung und wanderten stundenlang durch das lippische Bergland. Alle hatten das eine Ziel: Der Blomberger Marktplatz auf dem nach der 50 bzw. 100 Kilometer langen Wanderung der Zielbogen aufgebaut und die Hikerinnen und Hiker unter Jubel empfangen wurden. Das Organisationsteams des Warrior Hike hat nun Bilanz gezogen und gibt einen kleinen Ausblick auf die weiteren Planungen.

 

Ein Blick auf die Ergebnisse

Beim Warrior Hike 2024 kam modernste Technik zum Einsatz, die es während der Wanderung ermöglicht hat die Standorte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ermitteln und die darüber hinaus eine genaue Auswertung der Ergebnisse ermöglicht. So kann ganz genau ermittelt werden wie viele Hikerinnen und Hiker das Ziel in welcher Laufzeit erreicht haben. Den Warrior Hike Extreme (100km) haben insgesamt 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezwungen. Hier waren Andre Tannemann, Marvin Lindemann und Silas-Markus Witte mit 15 Stunden und 36 Minuten die Spitzenreiter. Als schnellste Frau erreichte Diana Hellebrand nach 16 Stunden und 28 Minuten das Ziel.

 

Von den 500 Wanderbegeisterten, die sich für den 50 Hike angemeldet haben, erreichten insgesamt 418 das Ziel. Christof Mügge führte hier das Feld an und war bereits nach 5 Stunden und 55 Minuten im Ziel. Die schnellste Frau auf dieser Distanz war Mirjam Burmeister mit einer Gesamtzeit von 7 Stunden und 20 Minuten. Mügge und Burmeister lagen mit ihren Zeiten deutlich vor dem Durchschnitt: Ein Großteil der Hikerinnen und Hiker lief die Distanz in rund 10 Stunden. Wer einen genauen Blick auf die Ergebnisse werfen möchte, kann dies auf https://www.warriorhike-lippe.de/ tun. Hier gibt es auch eine umfangreiche Bildergalerie vom Event.

 

Feedback und Ausblick auf 2026
Das Organisationsteam vom Hike hat sich direkt nach der Veranstaltung an die Auswertung gesetzt und hat sich über das insgesamt sehr positive Feedback gefreut. Die Streckenführung, Betreuung und Organisation wurden sehr gelobt. An dieser Stelle verweist das Tema an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die hier tatkräftig unterstützt haben und bedankt sich dafür ganz herzlich. Einige Kritikpunkte gab es auch, zum Beispiel im Bereich der Verpflegung. Diese Rückmeldungen nimmt das Orga-Team sehr ernst und wird diese bei den kommenden Planungen berücksichtigen. Eine der meist gestellten Fragen direkt nach dem Hike: Wann findet der nächste Warrior Hike statt? Viele hätten gerne direkt das Ticket für einen Hike im kommenden Jahr gezogen. 2025 wird das Orga-Team jedoch für die Planungen nutzen und keinen Hike veranstalten. Aber es gibt gute Neuigkeiten – 2026 (voraussichtlich im Frühjahr) wird der nächste Warrior Hike Lippe stattfinden. Weitere Infos folgen.

 

Joey Kelly motiviert und inspiriert
Für die Überbrückung dieser Pause hat das Orga-Team noch einen ganz besonderen Tipp: Am 24. Mai kommt der Motivationsredner und Extremsportler Joey Kelly zu einem spannenden Vortrag nach Blomberg. Ursprünglich sollte dieser Vortrag am Vorband des Hikes stattfinden, musste jedoch verschoben werden weil es bei Kelly zu zeitlichen Verzögerungen bei der Rückreise von einem Nordpol-Marathon kam. Um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) startet der Joey Kelly Abend in der Blomberger Schießhalle. Karten sind im Vorverkauf für 35 Euro über die VHS Lippe-Ost und bei den Tourist-Infos in Extertal, Barntrup, Blomberg, Schieder-Schwalenberg und Lügde erhältlich. An der Abendkasse gibt es ebenfalls noch Tickets für 40 Euro.

 

Pressemeldung: Stadt Lügde

Rotes Kreuz ruft im Mai zur Blutspende auf – Aufbruchstimmung des Frühlings nutzen

Rotes Kreuz: Krankheiten kennen keine Feiertage

Das Rote Kreuz ruft jetzt zur Blutspende auf. In Großenmarpe sind Blutspender am Mittwoch, 22. Mai, von 16 bis 20 Uhr in der Grundschule, Turnhallenstraße 9, herzlich willkommen.

 

Wer unter www.blutspende.jetzt eine Blutspendezeit bucht, kann ohne Wartezeit Blut spenden. Viele Menschen jubeln im Mai, denn die Feiertage und das Frühlingswetter laden zu Kurzurlauben ein. Allerdings – Erkrankungen nehmen keine Rücksicht auf Brückentage und Pfingstferien. Viele Menschen brauchen jetzt Bluttransfusionen.

 

Deshalb gilt: Wer sich die Zeit für eine Blutspende im Mai nehmen kann, ist herzlich willkommen!

Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt. Für den Blutspender selbst ist jede Blutspende auch ein kleiner Gesundheits-Check, weil der Blutdruck, der Puls, die Körpertemperatur und der Blutfarbstoffwert unmittelbar vor der Blutspende überprüft werden. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf verschiedene Infektionskrankheiten.

 

Was passiert bei einer Blutspende?
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Nach der Blutspende gibt es vom Roten Kreuz eine Stärkung in Form eines Imbisses oder Lunchpakets. Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 und unter www.blutspende.jetzt abrufbar.

 

Pressemeldung: DRK

Ostwestfalen-Lippe führt wegweisendes Circular Economy Projekt mit Förderung von Land und EU durch

Bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide an das Projektkonsortium CirQualityOWL plus im März (von links): Katharina Dombrowski (Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises Minden-Lübbecke – Smart Recycling Factory), Prof. Susanne Schwickert (TH OWL), Birgit Essling (Kreis Lippe – Lippe zirkulär), Jan Hendrik Schnecke (Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL), Prof. Eva Schwenzfeier-Hellkamp (Hochschule Bielefeld), Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW), Norbert Reichl (Food-Processing Initiative), Christina Schulte (Energie Impuls OWL), Rolf Olaf Meyer (owl maschinenbau), Friederike David (VDI) und Nissrin Perez (Fraunhofer IOSB-INA). Foto: MWIKE NRW

Die Region Ostwestfalen-Lippe hat sich erfolgreich mit Unterstützung der Landesregierung und der EU an die Spitze des wegweisenden Projekts „CirQualityOWL plus“ gesetzt, das darauf abzielt, das Konzept der Circular Economy aus der Theorie in die Praxis zu überführen. Unter der aktiven Beteiligung von elf Partnern wurde ein umfassendes Vorhaben ins Leben gerufen, das die Transformation der regionalen Wirtschaft hin zu einem nachhaltigen und zirkulären Modell vorantreibt. Das Projekt wird mit insgesamt rund 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln und Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wirtschaft, Forschung und Kommunen gehen in Ostwestfalen-Lippe mit innovativen und inspirierenden Netzwerken Hand in Hand. Ich freue mich, weitere spannende Vorhaben aus dem Projektaufruf ,Regio.NRW – Transformation‘ zu unterstützen, die die Stärke und Innovationskraft OWLs untermauern und zur Zukunftsfähigkeit der Region und des Landes beitragen. Mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und zirkulärer Umweltwirtschaft setzen die Projektteams die absolut richtigen Prioritäten für die zukunftsgerechte Transformation der Region.“

 

Die renommierten Partnerorganisationen Energie Impuls OWL e.V., Food-Processing Initiative e.V., Fraunhofer IOSB-INA, Hochschule Bielefeld, Institut für Kunststoffwirtschaft OWL der Lippe Bildung eG, Lippe zirkulär des Kreises Lippe, owl maschinenbau e.V., Smart Recycling Factory des Abfallentsorgungsbetriebs des Kreises Minden-Lübbecke, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, VDI Verein Deutscher Ingenieure OWL Bezirksverein e.V. und Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL gGmbH haben sich zusammengeschlossen, um in ihren profilgebenden Sektoren die Circular Economy von einer Idee zu einer realen Möglichkeit zu machen.

 

Wirtschaft stärken durch zirkuläre Wertschöpfung

Das Projekt zielt darauf ab, den Übergang zu einem Wirtschaftssystem zu beschleunigen, das Ressourcennutzung maximiert, Abfälle minimiert und die Wiederverwendung von Materialien und Rohstoffen fördert. Indem es innovative Technologien, Forschung und Kooperationen nutzt, strebt das Projekt danach, die lokale Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig einen positiven ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

 

„Circular Economy ist nicht nur ein innovatives Konzept, das wirtschaftliche Entwicklung vom Rohstoffverbrauch entkoppelt, sondern eine dringende Notwendigkeit in unserer heutigen Welt“, sagt Norbert Reichl, Geschäftsführer des Food-Processing Initiative e.V. und Konsortialführer von CirQualityOWL plus. „Indem wir gemeinsam mit der Landesregierung und unseren Partnern dieses Projekt vorantreiben, zeigen wir unser Engagement für eine nachhaltige Zukunft und positionieren Ostwestfalen-Lippe als Vorreiter in dieser globalen Bewegung.“

 

Sektorübergreifende Transformationsallianzen in OWL

Das Projekt umfasst verschiedene Bereiche, darunter die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften im Bereich Circular Economy, die Entwicklung von Sektorübergreifenden Lösungen für ein nachhaltiges Lieferketten-Management, Ansätze für eine systemische Kreislaufwirtschaft im Baubereich und die Etablierung neuer Strategien und Methoden einer Abfall- und Kreislaufwirtschaft der Zukunft.

 

Die Zusammenarbeit zwischen den 11 Partnern und den über 200 Unterstützern aus Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Hochschulen, Kammern, Politik und Verwaltung zeigt das Engagement der Region Ostwestfalen-Lippe für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung. Durch diese enge Zusammenarbeit wird das Projekt dazu beitragen, Ostwestfalen-Lippe weiter als Pionierregion auf dem Weg zu einer zirkulären Wirtschaft zu etablieren.

Blomberger Frühlingsmarkt lockte zahlreiche Besucher an

Mit rund 65 Ausstellern und großem Besucherandrang fand am ersten Mai-Wochenende erfolgreich der Blomberger Frühlingsmarkt statt. Neben vielen Verkaufsständen mit Dekoration für innen und außen gab es diverse Leckereien von Grillgut über Eintöpfe bis hin zu Waffeln und Kuchen, wie zum Beispiel am Stand der Tafel, die bereits von Beginn der Veranstaltungsreihe an dabei ist. Darüber hinaus hatten Interessierte die Gelegenheit historische Traktoren zu besichtigen, die verteilt in der Stadt vom Tintruper Treckertreff aufgestellt wurden oder sich im Flugsimulator der Luftsportgemeinschaft auszuprobieren.

 

Abgerundet wurde der Frühlingsmarkt durch den verkaufsoffenen Sonntag und Führungen durch die historischen Gebäude Martiniturm und Niederntor. Jasmin Whiting von Blomberg Marketing, verantwortlich für die Organisation, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung, aber 2024 gilt: Nach dem Frühlingsmarkt ist vor dem Nelkenfest.

Chor „Charmonie“ gibt Debütkonzert

Am Samstag, dem 4.Mai gab der Blomberger Chor „Charmonie“ sein erstes eigenes Konzert. Ein Konzert mit Nähe zum Publikum sollte es werden und entsprechend war die Auswahl der Location auf Krull‘s Scheune in der Braugasse im Herzen Blombergs gefallen. Der Chor, bestehend aus 29 Sängerinnen und Sängern, konnte mehr als hundert Gäste begrüßen. Mit anderen Worten: die Hütte war voll und das Ziel, dem Publikum nahe zu sein und es auf eine musikalische Reise durch die unterschiedlichsten Genres der Musik mitzunehmen war in jedem Fall erfüllt.

 

Die Sängerinnen und Sänger im Alter von 12 bis 60 Jahren brachten unter der musikalischen Leitung von Julian Altenberend aktuelle Stücke aus Pop und Rock, wie „Kings and Queens“ (Ava Max), „Lieder der Freiheit“ (Santiano) oder „Uptown Funk“ (Bruno Mars). Mit „Take a Chance“ (ABBA) und der Ballade „Fields of Gold“ (Sting) oder „Can’t Help Falling in Love“ (Elvis Presley) waren auch Klassiker dabei. Die Lieder „I Will Follow Him“ aus „Sister Act“ und „Ob es sich lohnt“ aus dem Chormusical „Martin Luther King“ entführten das Publikum in die Welt des Musicals. Auch deutsche Legenden, wie „Vom selben Stern“, „Geboren um zu leben“ oder „Komet“ gehörten zum Programm des Abends. Musikalisch unterstützt wurde der Chor nicht nur durch den Chorleiter am E-Piano, sondern auch eine dreiköpfige Projekt-Band, die extra für den Konzertabend zusammengestellt wurde.

 

Mit einer kleinen Besonderheit überraschten sich während des Konzertes die einzelnen Register des Chores noch dazu mit drei verschiedenen Stücken, die jeweils „heimlich“ geprobt wurden. Spannend und berührend zugleich waren die Vorträge von Bass und Tenor mit „The Sound of Silence“, „This is Me“ vom Alt, sowie „A Million Dreams“ vom Sopran. Das Publikum feierte die Musik, es wurde mitgetanzt, gesungen und „Feuerzeuge“ geschwungen. Die Stimmung war genauso, wie es sich der Chor gewünscht hatte. Geprägt von Nähe, gemeinsam Spaß haben und vielen positiven Rückmeldungen der Gäste. Schön war‘s.

 

PS:Und wer beim nächsten Mal lieber mitsingen statt zuhören möchte, ist herzlich eingeladen, Teil des Chores zu werden. Geprobt wird immer montags von 19-21:30 Uhr im Integrationszentrum Blomberg (Holstenhöfener Str. 4).

 

Pressemeldung und Foto: Chor „Charmonie“