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Produktion im November 2025 um 0,8 % gestiegen

von | Jan. 10, 2026 | Wirtschaft

Die Produktion der NRW-Industrie ist im November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Oktober 2025 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 0,2 %. Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 1,3 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 3,4 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 3,3 %; die Produktion der übrigen Industrie war um 3,5 % rückläufig.

Metallerzeugung und -bearbeitung mit Produktionsanstieg

Im Vergleich zu Oktober 2025 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im November 2025 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 5,0 % (+0,1 % ggü. dem Vorjahresmonat) ermittelt. In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,7 % (12,2 % ggü. dem Vorjahresmonat). Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsrückgang von 4,6 % (ebenfalls 4,6 % ggü. dem Vorjahresmonat).

Maschinenbau im Plus, elektrische Ausrüstung verzeichnet Rückgang

Auch in den Branchen der übrigen Industrie waren unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Die Produktionsleistung im Maschinenbau stieg um 2,5 % (0,9 % ggü. dem Vorjahresmonat). Im Bereich Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen wurde ein Produktionsplus von 2,4 % verzeichnet (3,3 % ggü. dem Vorjahresmonat). Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 2,7 % (1,5 % ggü. dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung von Bekleidung vermeldete einen Produktionsminus von 1,4 % (12,0 % ggü. dem Vorjahresmonat).

Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im November 2025 insgesamt um 11,8 % (14,3 % in der energieintensiven Industrie; 10,4 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Oktober 2025 um 2,2 % unter dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.

Methodische Hinweise

Energieintensive Industriebereiche sind Wirtschaftszweige mit einem vergleichsweise hohen Energieverbrauch je produzierter Einheit. Hierzu zählen die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, die Metallerzeugung, die Kokerei und Mineralölverarbeitung, die Herstellung von Glas- und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden, die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren ohne Möbel. Alle übrigen Industriebranchen wurden hier als nicht energieintensiv eingestuft und als übrige Industrie benannt.

Der Produktionsindex ist ein aktueller Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in NRW. Diese Pressemitteilung zur Entwicklung der Produktionsindizes in der NRW-Industrie ist auf Basis vorläufiger Ergebnisse erstellt. Die revidierten Ergebnisse für den jeweiligen Berichtsmonat werden i. d. R. zehn Werktage nach den vorläufigen Daten veröffentlicht. Diese sind in der Landesdatenbank NRW unter https://www.landesdatenbank.nrw.de/ldbnrw/onlineoperation=result&code=42153-01i&zeitscheiben=5 und auch im KonjunkturMonitor NRW unter https://it.statistik.niedersachsen.de/shiny__nrw/nrw_vg/ verfügbar. (IT.NRW)

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