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Kerstin Vieregge zur neuen Nationalen Tourismusstrategie

von | Jan. 28, 2026 | Politik

Zum heutigen Kabinettsbeschluss der Nationalen Tourismusstrategie (NTS) erklärt Kerstin Vieregge, dass die Bundesregierung damit einen entscheidenden Auftrag aus dem Koalitionsvertrag umsetzt und die wirtschaftliche Stärkung der Branche konsequent in den Vordergrund rückt. Die Strategie nimmt die gesamte Vielfalt der Tourismuswirtschaft in den Blick, vom Gastgewerbe über die Reise- bis hin zur Freizeitwirtschaft. Angesichts von über zwei Millionen Arbeitsplätzen und einer Wertschöpfung, die sich mit der Automobilbranche messen kann, unterstreicht Vieregge die Bedeutung der NTS für die Sicherung des Tourismusstandortes Deutschland.

Ein zentrales Anliegen der Strategie ist die spürbare Entlastung der überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe. Hierzu trägt die dauerhafte Senkung der Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie auf 7 Prozent bei. Um den Betrieben wieder mehr Freiraum für ihr Kerngeschäft zu geben, sieht die NTS zudem einen umfassenden Bürokratieabbau vor, bei dem überflüssige Dokumentationspflichten abgeschafft und Verfahren durch Praxischecks sowie Experimentierklauseln modernisiert werden sollen.

Dazu erklärt Kerstin Vieregge: „Die Tourismuswirtschaft ist ein zentraler Motor für Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land. Mit der Nationalen Tourismusstrategie geben wir unseren Betrieben endlich die notwendige Planungssicherheit und Entlastung zurück, damit sie sich wieder voll und ganz auf ihre Rolle als herzliche Gastgeber und innovative Unternehmer konzentrieren können.“

Vieregge betont zudem, dass die Strategie wichtige Impulse zur Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte setzt. Dies soll unter anderem durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen im Sinne einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit sowie durch steuerliche Anreize für Mehrarbeit und die neue „Aktivrente“ erreicht werden. Flankiert wird dies durch eine Beschleunigung der Visaverfahren und die Schaffung einer digitalen „Work-and-Stay-Agentur“ für Fachkräfte aus dem Ausland.

Auch die Mobilität und Digitalisierung spielen eine Schlüsselrolle für die Attraktivität des Reiselands. Die Strategie sieht massive Investitionen in eine moderne Verkehrsinfrastruktur, die Stärkung des ÖPNV in ländlichen Räumen sowie eine Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 vor. Gleichzeitig wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und ein kluges Datenmanagement gefördert, um die digitale Souveränität der Unternehmen zu stärken. Ziel ist ein nachhaltiger Qualitätstourismus, der die Tourismusbalance wahrt und die Lebensqualität vor Ort sichert.

Pressemitteilung und Foto der Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge

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