Importüberschuss bleibt bestehen
Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und Indien hat sich im Zeitraum Januar bis November 2025 stabilentwickelt. Nach vorläufigen Daten wurden Waren im Wert von 2,49 Milliarden Euro aus Nordrhein-Westfalen nach Indien exportiert, während die Importe aus Indien 3,09 Milliarden Euro erreichten. Damit verzeichnet NRW im Handel mit Indien weiterhin einen Importüberschuss. Im Zeitraum von Januar bis November 2025 war auf der Ausfuhrseite ein Rückgang von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2,63 Milliarden Euro) zu verzeichnen. Die Einfuhren aus Indien konnten im selben Zeitraum dagegen um 6,5 % gesteigert werden (Vorjahreszeitraum: 2,90 Milliarden Euro).
Wichtigste Exportgüter waren Maschinen und elektronische Erzeugnisse
Zu den wichtigsten Exportgütern aus Nordrhein-Westfalen nach Indien zählten von Januar bis November 2025 Maschinen und Apparate mit einem Wert von 961,8 Millionen Euro. Auf dem zweiten Platz folgten elektrotechnische Erzeugnisse im Umfang von 187,6 Millionen Euro, gefolgt von Kunststoffen und Waren daraus im Wert von 179,1 Millionen Euro. Hier zeigt sich die hohe industrielle Kompetenz des Standorts NRW in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Kunststoffindustrie.
Auf der Importseite bildeten organische chemische Erzeugnisse die größte Warengruppe: Aus Indien wurden in diesem Segment Waren im Wert von 403,9 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es folgten Bekleidung aus Gewirken und Gestricken mit 268,9 Millionen Euro sowie Maschinen und Apparate mit einem Importwert von 244,8 Millionen Euro. Indien ist damit ein bedeutender Lieferant sowohl für chemische Vorprodukte und Textilien als auch für technische Güter.
Hinweise zur Statistik
Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik. Für diese Statistik melden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen monatlich ihre grenzüberschreitenden Warenverkehre. Die Erhebung liefert umfassende Daten zum Handel mit dem Ausland. Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. Die Daten sind auf die jeweiligen Endwerte gerundet. (IT.NRW)















