
Malin Sandberg und die HSG treffen am Samstag auf Nykøbing. (Matthias Wieking)
Der intensive Auswärtserfolg liegt hinter der HSG, die sich nun voll auf ihr viertes Spiel in der Gruppenphase der EHF European League konzentriert. Am Samstagabend geht es um 20 Uhr gegen Nykøbing Falster weiter darum, die ersten Punkte der laufenden Saison einzufahren und die Chance auf das Viertelfinale zu wahren. Die Partie wird bei Dyn übertragen.
Kraftakt als Auftakt in die Englische Woche
Die nächsten zwei Punkte in der Handball Bundesliga Frauen sammelten die Blombergerinnen am Mittwochabend in Neckarsulm. Trotz technischer Fehler und eines nicht durchgehend konsequenten Auftritts brachte die HSG die Partie weitgehend kontrolliert über die Bühne, befreite sich mehrfach aus Drucksituationen der Sport-Union und konnte sich insbesondere auf Nicole Roth zwischen den Pfosten verlassen. Die Torhüterin glänzte mit 17 Paraden und erreichte eine Quote von knapp 40 Prozent. Durch den Erfolg bauten die Blombergerinnen ihren Vorsprung auf Platz fünf weiter aus und festigten ihre Position in den Top Vier, um auch ab April weiterhin um die deutsche Meisterschaft mitspielen zu dürfen.
Heimniederlage im Hinspiel
Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass die dänischen Vertreterinnen aus Gruppe B in der PHOENIX CONTACT Arena gastierten und ihrer leichten Favoritenrolle gerecht wurden. Dabei zeigte sich die HSG vor allem in der Anfangsphase der ersten Halbzeit gut im Spiel, lag zwischenzeitlich sogar in Führung, ehe ein Bruch folgte.
Die Blombergerinnen starteten mit einer stabilen Defensive und einer starken Torhüterleistung in die Partie und konnten sich zunächst leichte Vorteile erarbeiten. Über geduldiges Angriffsspiel und sichere Siebenmeter blieb die HSG lange auf Augenhöhe, ehe sich durch technische Fehler und Zeitstrafen Unsicherheiten einschlichen. Nykøbing nutzte diese Phase konsequent, drehte das Spiel kurz vor der Pause mit einem 4:0-Lauf und ging mit 16:14 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel fehlte Blomberg zunächst die Durchschlagskraft im Angriff, während die Däninnen ihren Vorsprung – begünstigt durch Überzahlsituationen und Treffer ins leere Tor – auf bis zu sechs Tore ausbauten. Trotz einer kämpferischen Schlussphase, einzelner Paraden und später Treffer gelang der HSG keine echte Wende mehr, sodass am Ende eine 21:26-Niederlage stand.
Stimme zum Spiel:
Maxi Mühlner blickt auf die Revanche in der EHF European League Gruppenphase: „„Wir nehmen uns auf jeden Fall einen besseren Auftritt als im Heimspiel vor, gerade weil die erste Halbzeit noch in Ordnung war, es in der zweiten Hälfte aber nicht mehr funktioniert hat. Besonders das Sieben-gegen-Sechs hat Nykøbing sehr gut ausgespielt. Gegen Zwickau haben wir dort schon bessere Lösungen gefunden, deshalb werden wir am Samstag alles geben!“
Pressemeldung: HSG














