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Letzte Auswärtsreise der europäischen Saison – Die HSG tritt in Frankreich an

von | Feb. 12, 2026 | Blomberg, HSG

Ohne Mittwochsspiel in den Knochen: Die HSG reist am Samstag nach Frankreich. (Timon Peters)

Für die Blombergerinnen geht es am Samstag weiter um den ersten Sieg in der diesjährigen Gruppenphase der EHF European League. In Chambray soll es die Revanche für die Last-Second-Niederlage am ersten Spieltag geben. Anpfiff ist am Samstagabend um 20 Uhr. Die Partie wird bei Dyn übertragen.

Revanche in Chambray

Trotz des Punktgewinns in Dänemark hat die HSG nach dem Spiel von Mol Esztergom gegen Chambray Touraine Handball nun Gewissheit: Eine Chance auf das Viertelfinale haben die Blombergerinnen nicht mehr. Da sowohl Esztergom als auch Nykøbing die Gruppe B zwei Spieltage vor Schluss jeweils mit sechs Punkten anführen, kann Blomberg den zweiten Platz nicht mehr erreichen. Dennoch kämpfen die Gegnerinnen am Samstagabend noch um das Weiterkommen. Und auch wenn die HSG in diesem Jahr nicht mehr ins Viertelfinale einziehen kann, möchte das Team von Steffen Birkner die Revanche in Frankreich holen. Aufwind dürfte nicht nur der Punktgewinn bei den favorisierten Däninnen aus Nykøbing geben, sondern auch die vorzeitige Vertragsverlängerung von Farrelle Njinkeu, die in den bisherigen EHF-Spielen auf 13 Tore kommt.

Hinspielduell ohne Happy End

Im Hinspiel präsentierte sich Chambray effizient im Angriff und ging früh mit 0:3 in Führung, während die HSG zunächst nur schwer ins Spiel fand. Erst ein Ballgewinn von Malin Sandberg brachte eine Wendung im Rhythmus.

In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell. Chambray blieb zunächst spielbestimmend und nutzte Lücken in der Blomberger Defensive konsequent aus. Mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich jedoch die Abwehr der HSG, vor allem der Innenblock um Kühne gewann an Sicherheit. Auch Torhüterin Nicole Roth steigerte sich deutlich und setzte mit mehreren Paraden wichtige Impulse. Über Ballgewinne und schnelles Umschaltspiel kämpften sich die Gastgeberinnen zurück und glichen mit einem 4:0-Lauf aus. Vegué behielt zudem vom Siebenmeterpunkt die Nerven und sorgte zwischenzeitlich sogar für die erste Führung der HSG. Kurz vor der Pause kippte das Momentum jedoch erneut.

Nach dem Seitenwechsel brachte Birkner mit personellen Wechseln frische Kräfte, doch erneut startete Chambray stärker und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf fünf Tore aus. Die HSG zeigte jedoch Moral. Torhüterin Melanie Veith, inzwischen im Spiel, überzeugte mit wichtigen Paraden, während Kühne und Vegué im Angriff Verantwortung übernahmen. Angetrieben von der lautstarken Kulisse in der PHOENIX CONTACT Arena kämpften sich die Gastgeberinnen Schritt für Schritt heran und verkürzten mehrfach auf ein Tor. Dennoch gelang es nicht, das Spiel endgültig zu drehen. Besonders der Gegentreffer in der letzten Sekunde tat der HSG weh, die damit Anfang Januar mit einer knappen Niederlage in die Gruppenphase startete.

Stimme zum Spiel:

„Wir haben das Heimspiel mit einem Tor verloren und wollen es auswärts jetzt besser machen – auch mit taktischen Anpassungen, die wir uns vor dem Duell noch einmal angesehen haben“, blickt Alexia Hauf auf die Partie am Samstag.

Pressemeldung: HSG

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