
Quelle: PDC Europe
Nach dem fulminanten Auftakt in Hildesheim zog die Karawane der HYLO PDC Europe Next Gen weiter ins Wunderland Kalkar. Und der Name war Programm: In der Kulisse des ehemaligen Kernkraftwerks erlebten die Zuschauer sportliche Magie. Der Hauptdarsteller des Wochenendes: Paul Krohne, der im FA-Cup-Modus am Samstag und im Master-Out-Modus am Sonntag eine spielerische Meisterleistung aus dem Hut zauberte.
Event 1 (Samstag, 14.02.2026): Krohnes Lauf wie aus dem Märchenbuch
Erst vor wenigen Tagen schrieb Krohne Geschichte, als er sich als erster Deutscher zum Champion der Dutch Open krönte. Mit großem Selbstvertrauen reiste er aus Assen an und bewies in Kalkar, dass dieser Erfolg kein Zufall war.
Der Weg ins Finale
(93.94) Paul Krohne 4:0 Lukas Sieger (69.70)
(91.34) Paul Krohne 3:1 Tim Ritter (77.14)
(85.89) Paul Krohne 4:0 Steven Kauk (78.09)
(105.47) Paul Krohne 4:0 Rowby-John Rodriguez (72.78)
(91.09) Paul Krohne 4:0 Cedric Jeske (75.81)
(97.29) Paul Krohne 4:1 Kevin Troppmann (77.63)
(83.14) Paul Krohne 5:2 Patrick Tringler (76.93)
(99.12) Paul Krohne 5:2 Florian Preis (92.39)
(82.81) Paul Krohne 5:1 Carsten Hoffmann (78.46)
Das Finale
Finalgegner Jaimy van de Weerd bewies bei seinem Heimspiel in Kalkar erneut seine Klasse und erreichte bereits sein zweites Next-Gen-Finale in diesem Jahr. Doch wie schon zwei Wochen zuvor in Hildesheim gegen Daniel Klose, blieb dem in Deutschland lebenden Niederländer auch diesmal nur die Rolle des Gratulanten – am Ende hieß es erneut 1:6 aus Sicht von van de Weerd.
Denn gegen einen entfesselten Paul Krohne war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Das absolute Highlight setzte der Münsteraner, als er 307 Punkte mit nur sechs Darts von der Anzeige wischte und nur zwei Legs später einen brillanten 10-Darter ins Board brannte. Inklusive seiner Siege in den Niederlanden schraubte Krohne seine Serie auf unglaubliche 21 Siege in Folge hoch.
„Meine Ziele habe ich dieses Jahr wirklich schnell erreicht muss ich sagen. Was haben wir? Februar? (lacht)“, war Paul Krohne über seine Lakeside-Qualifikation und den Next-Gen-Titel für die Super League voller Zufriedenheit.
Weitere Highlights
Florian Preis (18) setzte seine beeindruckende Form auf der Next Gen fort und erreichte erneut das Viertelfinale. Der 16-Jährige Luca Wolff erreichte erstmals ein Halbfinale bei einem Event der Next Gen.
Event 2 (Sonntag, 14.02.2026): Krohne setzt magischen Lauf fort
Was sich am Samstag bereits wie ein Märchen anfühlte, entwickelte sich am Sonntag zu einer handfesten Machtdemonstration. Paul Krohne untermauerte seinen Status als aktuell bester Spieler der Turnierserie und vollendete in Kalkar das perfekte Wochenende. Mit seinem erneuten Triumph setzte der Münsteraner eine Siegesserie fort, die in der Geschichte der Next Gen ihresgleichen sucht.
Der Weg ins Finale
(87.13) Paul Krohne 4:0 Tom Barthel (68.23)
(87.13) Paul Krohne 4:0 Martin Lorenz (49.35)
(81.04) Paul Krohne 3:1 Maximilian Willer (66.26)
(88.37) Paul Krohne 4:1 Benjamin Krauspe (74.75)
(95.43) Paul Krohne 4:0 Sebastian Stute (78.25)
(98.24) Paul Krohne 4:1 Patrick Klingelhofer (78.88)
(100.12) Paul Krohne 4:3 Florian Preis (87.27)
(91.65) Paul Krohne 5:0 Michael Klonhammer (88.80)
(91.67) Paul Krohne 5:4 Mika Donnevert (86.08)
Das Finale
Das Endspiel zwischen Paul Krohne und Dragutin Horvat entwickelte sich zu einem hochklassigen Schlagabtausch, in dem Krohne direkt ein Ausrufezeichen setzte: Den ersten Leggewinn zum 1:1-Ausgleich tütete er mit einem krachenden 10-Darter ein. Doch der Weg zum Titel war an diesem Sonntag ein hartes Stück Arbeit. Nachdem Krohne bereits im Halbfinale gegen Mika Donnevert erst mit dem achten Matchdart den Sack zumachte, flatterten auch im Finale kurzzeitig die Nerven. Horvat blieb hartnäckig und schnupperte am Decider, vergab jedoch einen Dart auf T20 für ein spektakuläres 134er-Finish zum 5:5. Paul Krohne blieb eiskalt, nutzte seinen insgesamt siebten Matchdart zum 6:4-Sieg und krönte sich zum Doppel-Champion des Wochenendes.
Mit diesem Triumph schreibt Paul Krohne die Geschichtsbücher der HYLO PDC Europe Next Gen um: Gemeinsam mit Niko Springer und Daniel Klose führt er die Serie nun als Rekordchampion mit jeweils vier Titeln an. Wettbewerbsübergreifend feierte er mit dem Sieg im Finale seinen 31. Spielgewinn in Folge. Noch beeindruckender: Im Wunderland Kalkar ist Krohne nun seit unglaublichen 48 Partien ungeschlagen. „Es ist schön, also es fühlt sich gut an. Ich freu mich zwar auf zuhause, aber es macht auch noch Spaß!“, sagte Paul Krohne über seinen Status als Next-Gen-Rekordchampion.
Ausblick
Nach diesem Wochenende scheint klar: Wer Paul Krohne im Jahr 2026 schlagen will, braucht einen perfekten Tag. Die nächste Chance dazu gibt es am 07. und 08. März mit zwei Turnieren in Hildesheim. Dann wird im Modus „FA Cup“ und „Double-In/Double-Out“ gespielt.
Pressemitteilung der PDC Europe

















