
Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge begrüßt die geplante Stärkung ziviler Freiwilligendienste und der Bundeswehr.
Kerstin Vieregge plädiert für sicherheitspolitische Debatten in Schulen
Bereit für den Wehrdienst? Mit dieser Frage setzen sich aktuell die 18-jährigen jungen Menschen im Land auseinander. „Viele von ihnen befassen sich erstmals mit Auftrag und Rolle der Bundeswehr“, weiß Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge. Sie will die Diskussion darüber und über die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa in den Schulen vorantreiben.
„Die Zeitenwende lehrt uns, dass Sicherheit alles andere als selbstverständlich ist. Wir brauchen eine aktive, strategische Neuausrichtung Europas, um auf die vielfältigen Bedrohungen reagieren zu können. Darüber müssen wir auch und vor allem mit den jungen Menschen sprechen“, fordert die Verteidigungspolitikern. Dabei, so Vieregge, können die Jugendoffiziere der Bundeswehr wertvolle Unterstützung leisten.
Sehr gut ausgebildet, um sicherheitspolitische Themen verständlich zu vermitteln, und mit dem klaren Auftrag, auch kontrovers zu diskutieren, stehen sie Schulen, Universitäten und Vereinen für politische Debatten zur Verfügung. Einen Rekrutierungsauftrag haben sie ausdrücklich nicht. Geht es nach der Bundesregierung, sollen die Jugendoffiziere bundesweit an Schulen eingesetzt werden. „Das ist genau der richtige Weg und er trägt zur bewussteren Wahrnehmung der Bundeswehr bei“, lobt Vieregge.
Die Stärkung der sicherheitsrelevanten Einrichtungen im Land zählt sie zu den zentralen Aufgaben der Politik. Bundeswehr, aber auch Katstrophenschutz, Rettungsdienste und weitere Gesellschaftsdienste gehören dazu. „Neben militärischen Bedrohungen müssen wir uns immer wieder auch gegen Naturkatstrophen, Cyberattacken, Angriffe auf kritische Infrastruktur und mehr zur Wehr setzen. Das gelingt nur, wenn wir uns insgesamt als Gesellschaft widerstandsfähig aufstellen“, ist Vieregge überzeugt. Konkret gehe es darum, die Bereitschaft der Menschen zu wecken, sich für dieses Land und seine Sicherheit zu engagieren.
Die Bundesregierung stellt auch hier die Weichen und wird Freiwilligendienste, Zivil- und Katastrophenschutz mit gesetzlichen Neuregelungen stärken. „Zivile Vorsorge und gesellschaftlicher Zusammenhalt auf der einen sowie der militärische Schutz auf der anderen Seite sind die zentralen Fundamente der Gesamtverteidigung. Beide müssen eng verzahnt sein. Die wirksame Stärkung beider ist notwendige Bedingung für unsere Sicherheit in Deutschland und Europa“ stellt Vieregge fest.
Pressemeldung und Foto der Bundestagsabgeordneten Kerstin Vieregge
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