
Judith Tietjen und die Blombergerinnen kämpfen weiter um Platz 1. Foto: (Timon Peters)
Zweimal trafen die beiden Teams in der aktuellen Spielzeit aufeinander. Beide Male waren die Aufsteigerinnen jedoch in Blomberg beziehungsweise in Lemgo gefordert. Dabei siegte die HSG im Pokalviertelfinale im November an der Ulmenallee mit 35:17, wobei besonders die erste Halbzeit mit dem 21:9 die Blombergerinnen bereits ins Haushahn Final4 schickte.
Knapp zwei Monate später trafen beide Teams im Rahmen des 10. Spieltags beim Winterball in der PHOENIX CONTACT Arena erneut aufeinander. Dort hielt die Mannschaft um die zukünftige Blombergerin Lilli Röpcke bis kurz vor der Halbzeit mit und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Dann fand das Team von Steffen Birkner jedoch in seinen Spielfluss und feierte vor fast 4.000 Fans einen 34:23-Heimsieg.
Zuletzt reisten die Blombergerinnen im Februar 2024 nach Halle. Auch dort konnte man sich bis zur Halbzeitpause einen großzügigen Puffer von neun Toren erspielen. Ona Vegué, Laura Rüffieux und Nieke Kühne erzielten zusammen 19 Treffer und waren gemeinsam mit Melanie Veiths 11 Paraden spielentscheidend für die HSG.
Kampf um den ersten Platz
Nach dem Erfolg gegen den VfL Oldenburg kann die HSG weiterhin den ersten Platz in der Handball-Bundesliga Frauen vor den Play-offs übernehmen. Gerade, weil eine Woche später an Ostersamstag das direkte Duell mit dem BVB vor einer vollen Ulmenallee wartet. In welcher Konstellation der aktuell Tabellenzweite und direkte Verfolger der Dortmunderinnen nach Halle reist, klärt sich in den kommenden Tagen, da auch die Blombergerinnen von einer Erkältungswelle nicht verschont geblieben sind.
Die Wildcats kämpfen aktuell noch um eine möglichst gute Ausgangslage für die Play-offs der Plätze 5 bis 11. Durch das Unentschieden des BSV Sachsen Zwickau gegen den VfL Oldenburg haben die Zwickauerinnen wieder die rote Laterne an Halle-Neustadt abgegeben. Diese haben besonders gegen Zwickau Ende Februar ihre Nervenstärke bewiesen und sich dort den letzten Heimsieg geholt. Gegen Bensheim hielten die Aufsteigerinnen lange mit, auch weil Emma Hertha mit acht Treffern besonders treffsicher war.
Stimme zum Spiel
„Wir reisen am Samstag mit einem guten Gefühl nach Halle und wollen die gute Stimmung aus dem letzten Heimsieg auch dort mit hinnehmen. Unser Fokus liegt darauf, dass wir unser Spiel voll durchziehen, um dann die zwei Punkte mitzunehmen“, schaut Nuria Bucher auf die kommende Begegnung mit den Wildcats.
Pressemeldung: HSG















