Am heutigen Morgen bemerkten Mitarbeiter der städtischen Kläranlage, dass ein Schwan im Klärbecken gelandet war und ohne fremde Hilfe nicht wieder herauskam. Die Mitarbeiter versuchten zunächst sich selber zu helfen, jedoch ohne fremde Hilfe gestaltete sich dieses Unterfangen als schwierig. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Doch so einfach wie es klingt einen wilden Schwan einzufangen ist es dann doch nicht. Man hatte vieles versucht, es wurden Versuche mit der Drehleiter unternommen, Netze gespannt, aber auch eine Leiter wurde mit Plastikkanistern präpariert, so dass die eine Seite der Leiter nicht unterging.
Die Gefahr war einfach, dass die Federn des Schwans sich immer weiter mit Wasser vollsaugen und dieser irgendwann entkräftet untergegangen wäre. Flugversuche hatte der Schwan häufiger unternommen, konnte aber in dem Becken nicht genug Fahrt aufnehmen um abzuheben. Mit vereinten Kräften aus Feuerwehr, Mitarbeitern der Kläranlage und auch einer Hubarbeitsbühne des Baubetriebshofes (zurzeit gemietet) konnte der Schwan schlussendlich gerettet werden und in die freie Wildbahn entlassen werden. Kurz danach wurde das Schwanenpärchen glücklich, im Sonnenschein sitzend, gesichtet. Ende gut, alles gut. Die Rettung dauerte bis zu drei Stunden mit insgesamt elf Personen und drei Fahrzeugen.
Pressemeldung und Foto: Freiwillige Feuerwehr
















