
Bild von Matthias Böckel auf Pixabay
Nach vorläufigem Ergebnis hat die nordrhein-westfälische Wirtschaft rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Wert von rund 345,5 Millionen Euro im Jahr 2025 importiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 38.227 Tonnen bzw. 3,6 % mehr als ein Jahr zuvor.
Fast die Hälfte der importierten Düngemittel kam aus den Niederlanden
Zu den drei Hauptlieferländern zählten die Niederlande mit 545.900 Tonnen (130,9 Millionen Euro), gefolgt von Belgien mit 323.000 Tonnen (124,1 Millionen Euro). Platz 3 belegte die Tschechische Republik mit 79.000 Tonnen (25,6 Millionen Euro).

Mit einem Anteil von über 80 % der importierten Düngemittel hatten mineralische oder chemische Düngemittel aus Stickstoff den größten Anteil an der Importmenge. Tierische oder pflanzliche Düngemittel, mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie mineralische oder chemische Phosphatdüngemittel machten insgesamt mit rund 10 % einen geringen Anteil an den Düngemittelimporten aus.
Belgien war wichtigstes Exportland gefolgt von den Niederlanden und Mexiko
Im Jahr 2025 wurden 397.000 Tonnen Düngemittel aus NRW mit einem Gesamtwert von 257,5 Millionen Euro exportiert, das waren 31.826 Tonnen bzw. 9 % mehr als ein Jahr zuvor. Hauptabnehmerländer waren Belgien mit 84.500 Tonnen (35 Millionen Euro), die Niederlande mit 51.000 Tonnen (14,9 Millionen Euro) und Mexiko mit 50.800 Tonnen (31 Millionen Euro).

NRW-Wirtschaft exportierte zu einem Großteil mineralische oder chemische Düngemittel
Mit einem Anteil von über 60 % an den Düngemittelexporten hat NRW im Jahr 2025 mineralische oder chemische Düngemittel exportiert, gefolgt von mineralischen oder chemischen Stickstoffdüngemittel mit einem Anteil von über 20 %. Mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie tierische oder pflanzliche Düngemittel machten jeweils rund 6 % der Exportmenge aus. Die Exportmenge von mineralischen oder chemischen Phosphatdüngemitteln betrug 602 Tonnen.
Hinweise zur Statistik
Die Ergebnisse basieren auf der Außenhandelsstatistik. Für diese Statistik melden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen monatlich ihre grenzüberschreitenden Warenverkehre. Die Erhebung liefert umfassende Daten zum Handel mit dem Ausland. Die erhobenen Warenverkehre in der Außenhandelsstatistik werden gemäß dem Ursprungslandkonzept erfasst. Dies bedeutet, dass das Land des realen Ursprungs der Ware, unabhängig ihrer Transportwege über Drittländer, erfasst wird. Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. Die Daten sind auf die jeweiligen Endwerte gerundet. Für den Außenhandel mit Düngemitteln wurden das Kapitel 31 Düngemittel des Warenverzeichnisses der Außenhandelsstatistik 2026 ausgewertet. (IT.NRW)
















