
Bild von Vugar Ahmadov auf Pixabay
Im Jahr 2025 sind in 28 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 2,6 Millionen Tonnen Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse wie zum Beispiel Mehl, Schrot oder Grieß im Wert von 1,1 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des „Deutschen Mühlentages“ am 25. Mai 2026 weiter mitteilt, lag die Menge damit um 0,8 % und der Absatzwert nominal um 2,1 % unter dem Vorjahr. Damit sank die produzierte Menge nach Anstiegen in den letzten drei Jahren erstmalig wieder leicht. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg die Absatzmenge um 18,4 %. Damit wurden 2025 fast ein Fünftel mehr Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse industriell hergestellt. Im gleichen Zeitraum stieg der nominale Absatzwert mit 45,1 % deutlich stärker an als die Absatzmenge. Im Zeitvergleich mit dem Jahr 2015 nahm die Absatzmenge um 18,1 % und der Absatzwert um 36,3 % zu.

2025 wurde überwiegend Mehl aus Weizen oder Mischgetreide produziert
Im vergangenen Jahr wurden in NRW u. a. 1,7 Millionen Tonnen Mehl aus Weizen oder Mischgetreide mit Weizen (Mengkorn) hergestellt; das waren fast zwei Drittel der Produktionsmenge an Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse. Gegenüber dem Vorjahr war die produzierte Menge um 0,9 % rückläufig.
Im gleichen Zeitraum stieg hingegen die Absatzmenge von Mehl aus anderem Getreide, hierzu zählen Roggen, Mais, Reis, Gerste oder Hafer, um 3,2 % auf 132.600 Tonnen. Die Menge von Kleie und anderen Rückständen blieb mit 509.900 Tonnen und einen Anstieg von 0,1 % nahezu unverändert.
NRW-Betriebe erwirtschafteten fast ein Fünftel des bundesweiten Absatzwertes
Bundesweit blieb der Absatzwert der Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse 2025 nahezu unverändert, mit nominal 5,7 Milliarden Euro lag dieser um 0,2 % unter dem Vorjahr. Der Anteil der nordrhein-westfälischen Betriebe am Wert der bundesweiten Produktion betrug im letzten Jahr 19,6 % (2024: 19,9 %).
Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster mit größten Anteilen an der NRW – Produktion
87,4 % der Absatzmenge und 76,0 % des Absatzwertes der Gesamtproduktion von Mahl- und Schälmühlenerzeugnissen stammten 2025 aus Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf und Münster.
Hinweise zur Statistik
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. Zwischen 2020 und 2022 erfolgten mehrmalig ergebniswirksame Änderungen im Berichtkreis. (IT.NRW)














