
Marie Michalczik verlässt die HSG nach sechs Jahren. Foto: (Timon Peters)
Kurz vor dem Ende der Saison hat sich auch die Zukunft von Marie Michalczik geklärt: Nach sechs Jahren wird die Rückraumspielerin die HSG Blomberg-Lippe verlassen und sich nach einer intensiven Zeit einer neuen Herausforderung widmen.
Michalczik war 2020 von Borussia Dortmund in die Nelkenstadt gewechselt und überzeugte besonders in ihren ersten Spielzeiten bei der HSG. In der Saison 2021/22 wurde sie mit starken Leistungen Torschützenkönigin der Alsco Handball Bundesliga Frauen. Auch in der darauffolgenden Spielzeit gehörte sie mit 148 Treffern erneut zu den fünf besten Torschützinnen der Liga.
Seit 2024 kämpft die Rückraumspielerin jedoch mit einer schwerwiegenden Rückenverletzung, durch die sie den Blombergerinnen seit längerer Zeit auf dem Feld fehlt. Aktuell wird die 24-Jährige wieder schrittweise ins Mannschaftstraining integriert.
Trotz einer zuvor erfolgten Rückenoperation hatte Michalczik im Juli vergangenen Jahres ihren Vertrag bei der HSG verlängert. Auch in dieser Saison unterstützte der Verein ihren Genesungsprozess. Aufgrund der nun anstehenden strukturellen Auflagen der Handball Bundesliga Frauen, ist es den Blombergerinnen nur möglich zwölf Feldspielerinnen für die kommende Saison unter Vertrag zu nehmen. Aufgrund der dünnen Personaldecke und des erhöhten Risikos einer erneuten Ausfallzeit von Michalczik hat sich die HSG dazu entschieden den Vertrag mit der Rückraumspielerin aufzulösen.
„Alle Beteiligten sind sich im klaren, dass Marie viel Spielzeit für ihre Entwicklung zu alter Leistungsstärke benötigt. Deswegen wünsche ich ihr alles Gute für ihre neue Herausforderung, bedanke mich für ihren Einsatz, ihr Engagement in den vergangenen sechs Jahren und hoffe, dass wir sie bald zurück in der Bundesliga sehen werden“, so HSG-Geschäftsführer Jan-Henning Himborn.
„Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf sechs besondere Jahre bei der HSG zurück. Danke an alle Fans, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie die vielen Ehrenamtlichen, die den Verein jeden Tag mit Leben füllen. Die vergangenen zwei Jahre haben sich sicherlich viele anders vorgestellt – ich persönlich auch. Trotzdem habe ich immer versucht, die HSG bestmöglich zu vertreten – auf und neben dem Feld. Dabei war es mir wichtig, mit meiner positiven Art voranzugehen, das Team in den Vordergrund zu stellen und unsere gemeinsamen Ziele nie aus den Augen zu verlieren“, fasst Michalczik ihre Zeit bei der HSG zusammen und betont:
„Auch wenn die vergangenen zwei Jahre von schwierigen Momenten und Rückschlägen geprägt waren, bin ich dankbar, gestärkt aus dieser Zeit hervorzugehen und wieder das tun zu können, was ich liebe: auf dem Handballfeld zu stehen. Blomberg hat mich nicht nur sportlich geprägt. Hier bin ich zu der Person herangewachsen, die ich heute bin – dafür bin ich sehr dankbar.“
Pressemeldung: HSG















