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TVG-Tagesausflug nach Hannover mit vielen Eindrücken

von | Juni 24, 2026 | Blomberg, TV Großenmarpe

Einige Teilnehmer des Vereinsausflugs, mit Gästeführer Florian Meyer – ganz unten stehend (2. von links, im dunkelroten Hemd) – nach Abschluss der Führung im Großen Garten in Hannover-Herrenhausen. Foto: Gustav Bunte

Flughafenführung und die Herrenhäuser Gärten standen im Fokus

Mit „Schröder´s Reisetreff“ aus Steinheim startete der Turnverein Großenmarpe-Erdbruch (TVG) kürzlich zum lange geplanten Ausflug in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. Die faszinierende Welt des Luftverkehrs konnten alle Teilnehmer*innen des Vereins- und Dorfausflugs, aufgeteilt in zwei Gruppen, in Langenhagen am Airport erleben.

Beim Blick hinter die Kulissen erhielten die Besucher – nach einem vorher durchgeführten Sicherheitscheck – zunächst spannende Einblicke in die Abläufe eines modernen Flughafens von der Gepäckabfertigung, über die Start- und Landebahnen bis hin zur Flugzeugwartung und dem Brandschutz durch die Feuerwehr. Zwei Shuttle-Busse transportierten die Teilnehmer jeweils unter fachkundiger Führung zu den einzelnen Stationen des weitläufigen Airports mit drei Terminals.

Als zweites Ziel standen nach der Mittagspause die Herrenhäuser Gärten im Programm. Die beiden routinierten Gästeführer Hermann Kolbeck und Florian Meyer, der u.a. auch in der ZDF-Sendereihe „Bares für Rares“ als Experte für Antiquitäten und Kunst auftrat, stellten bei schönem Sommerwetter zunächst am Infopavillon die vier prachtvollen, eigenständigen Gärten vor: der Große Garten – der Berggarten – der Georgengarten und der Welfengarten.

„Das historische Kernstück ist dabei der Große Garten als einer der bedeutendsten Barockgärten Europas. Er wurde nach dem Vorbild von Versailles entworfen und bietet prachtvolle Fontänen (u.a. die 82 m hohe Große Fontäne), ein Gartentheater und die von Niki de Saint Phalle gestaltete Grotte“ heißt es hierzu in der Pressemitteilung des Vereins. „Das Modell der Herrenhäuser Gärten basiere auf dem klassischen Ideal des französischen Barockgartens und zeichne sich durch Symmetrie, geometrisch angelegte Beete, Heckenquartiere, Wasserspiele und eine klare architektonische Gliederung aus“ stellten die beiden Guides besonders heraus.

Dabei gehören u.a. die 15 km langen Buchsbaumhecken und das ca. 20 km Heckennetzwerk zu den intensiven Pflegemaßnahmen der rund 90 Mitarbeiter. Insgesamt 32 Skulpturen der römischen und griechischen Mythologie säumen den Großen Garten. „Die Kontinente Europa, Amerika, Afrika und Asien waren zur Barockzeit bereits entdeckt und an den Eckpunkten des Parterres sind sie in Figuren dargestellt worden“ erläuterte Gästeführer Florian Meyer den lippischen Besuchern. Die Vielfalt an Pflanzen und Blumen sowie Brunnen, Skulpturen und das Schloss runden das positive Gesamtbild der Herrenhäuser Gärten ab, stellte eine Teilnehmerin abschließend sehr zufrieden fest.

Pressemeldung: TVG

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