
Ulrich Leidecker ist Chief Operating Officer (COO) und seit Januar 2025 Sprecher der Geschäftsführung bei Phoenix Contact. © Andre Koeller/Phoenix Contact
Wachstum und Elektrifizierung eröffnen neue Chancen
Mit einem Umsatzwachstum von über 20 Prozent im ersten Halbjahr 2026 hat sich die Geschäftslage von Phoenix Contact sehr positiv entwickelt. Dies resultiert insbesondere auch aus der dynamischen Entwicklung in den internationalen Märkten. Deutlichen Zuwachs gab es auf dem US-amerikanischen Markt. Auch China und weitere internationale Regionen tragen maßgeblich zum Wachstum bei. „Mit dem Ausbau unserer regionalen Wertschöpfungstiefe sind wir jetzt näher an unseren Kunden und das wirkt sich aktuell bereits aus“, so Ulrich Leidecker.
„Wir erleben eine Welt, in der geopolitische Spannungen, Handelsbarrieren durch Zölle und stärker regional geprägte Wirtschaftsstrukturen zu neuen Herausforderungen und Konstanten geworden sind“, ergänzt Leidecker. „Das heißt auch, dass wir als Unternehmen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage heute gefordert sind, die Entwicklungen genau zu analysieren, um beschleunigungsfähig und zugleich bremsbereit zu sein“.
Auch mit der zunehmenden Internationalisierung bleibt Deutschland für Phoenix Contact der zentrale Industriestandort der Unternehmensgruppe. Die im Bau befindliche Logistikerweiterung zum bestehenden Logistikgebäude in Blomberg zeigt ein klares Bekenntnis. Mit den erweiterten Logistikkapazitäten stärkt das Unternehmen seine internationale Direktbelieferung aus Blomberg. „Damit wir als deutsches Industrieunternehmen auch dauerhaft im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben können, braucht es dringend politisches Handeln“, bestätigt Leidecker die Forderungen an die Politik. Dazu zählen weniger Bürokratie, eine schnellere Digitalisierung, niedrigere Energiekosten, um wettbewerbsfähiger zu werden, sowie eine moderne Infrastruktur. „Dies unterstützt auch die produzierende Industrie vor Ort in Deutschland und Europa erfolgreich zu sein,“ so Leidecker weiter.
Weltweit wird aktuell in den Ausbau intelligenter Energiesysteme, der dezentralen Energieversorgung, der Energiespeicherung sowie der Vernetzung von Energie- und Produktionssystemen investiert. Das Technologieportfolio von Phoenix Contact ist auf diese Elektrifizierung von Industrie und Gesellschaft passgenau ausgerichtet. „Wir konzentrieren uns genau auf diese Elektrifizierung von Industrie und Gesellschaft“, unterstreicht Leidecker. „Und können hier mit unseren Komponenten und Lösungen den größten Beitrag leisten.“
Positive Perspektiven für die kommenden Jahre
Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschäftsentwicklung, der positiven Entwicklung der internationalen Marktposition und definierter Zukunftsfelder sieht Phoenix Contact gute Entwicklungsperspektiven für die kommenden Jahre.
„Die Welt investiert massiv in die Elektrifizierung ihrer Energie- und Produktionssysteme. Diese Entwicklungen eröffnen Wachstumschancen. Und genau in diesen Zukunftsfeldern ist Phoenix Contact gut positioniert“, so Leidecker abschließend.
Pressemeldung: Phoenix Contact














