
Elín Magnúsdóttir und die HSG treten erstmals in der EHF Champions League an. (Timon Peters / HSG Blomberg-Lippe)
Die Heimspielwoche, in der bereits in der Alsco Handball-Bundesliga zwei Heimerfolge eingefahren werden konnten, neigt sich dem Ende zu und endet mit einem echten Höhepunkt: Am Sonntag um 14 Uhr bestreitet die HSG das historisch erste Spiel in der Vereinsgeschichte auf der Bühne der EHF Champions League. Das Duell gegen das rumänische Team Gloria Bistrița findet in der PHOENIX CONTACT Arena statt und wird bei Dyn übertragen. Passend zum Auftakt in den höchsten europäischen Wettbewerb bietet die HSG unter dem Motto „Champions League für Alle“ Tickets für 10 € an.
Rückenwind aus dem Torfestival
Nach einer kräftezehrenden Partie am ersten Spieltag der Alsco HBF gegen Frisch Auf Göppingen fand die HSG besonders in der zweiten Hälfte am Mittwochabend gegen die TuS Metzingen zu gewohnten Stärken zurück. „Wir brauchten drei Halbzeiten, um wieder in der Saison anzukommen“, bilanzierte Cheftrainer Steffen Birkner im Anschluss an die Partie, die die Blombergerinnen mit 40:28 (19:16) für sich entscheiden konnten.
Knapp 1.000 Fans feierten die Mannschaft nach Abpfiff. Diese fand in der zweiten Hälfte ins HSG-Spiel und hatte mit Nicole Roth und ihrer Paradenquote von 45 % einen starken Rückhalt in der Defensive. Selbst erzielten die Gastgeberinnen durch ihr Tempospiel und herausgespielte Treffer in den zweiten 30 Minuten 21 eigene Tore.
Besonders erfolgreich und nervenstark zeigte sich erneut Nuria Buche. Die Schweizerin verwandelte alle sieben Strafwürfe sicher und sammelte am Ende zehn eigene Treffer. Auf sie folgte Nieke Kühne mit sechs Toren. Überzeugen wusste auch Elín Magnúsdóttir, die nicht nur selbst Torgefahr ausstrahlte, sondern nach ihrem Comeback viele Chancen kreierte und Siebenmeter herausholte.
Bekannte Gesichter beim rumänischen Team
Nicht nur für die Blombergerinnen wird es das erste Spiel auf der Champions-League-Bühne sein: Auch Nina Engel und Johanna Reichert, die im Sommer aus der Alsco HBF nach Rumänien wechselten, starten ihre erste Champions-League-Reise. Neben den beiden Rückraumspielerinnen spielt auch Veronika Kafka Malá seit dieser Saison für Bistrița. Die Außenspielerin spielte unter anderem mit Nicole Roth bei der HB Ludwigsburg.
Unter Cheftrainer Carlos Viver gewann Gloria sowohl die rumänische Liga als auch den Pokal und startet zum dritten Mal in Folge in der EHF Champions League. Bistrița gehört demnach auch zu den Topfavoriten in der Gruppe B.
Stimmen zum Spiel:
Laura Rüffieux: „Wir können es kaum erwarten, in der EHF Champions League loszulegen und unser erstes Spiel auf dieser Bühne zu bestreiten. Das haben wir uns durch unsere Leistungen in der vergangenen Saison verdient. Es wird definitiv ein schwieriges Spiel, aber wir wollen die Erfahrung genießen und alles geben, was wir haben. Unsere Fans können sich darauf verlassen, dass wir alles auf dem Spielfeld lassen werden.“
Steffen Birkner: „Wir freuen uns riesig auf unser erstes Champions-League-Spiel. Wir wissen, dass eine große Herausforderung auf uns wartet, aber wir wollen mutig auftreten und alles geben, was wir haben. Wir hoffen, dass wir die Halle füllen und gemeinsam mit unseren Fans eine unglaubliche Atmosphäre schaffen können. Es ist ein besonderer Moment für den Verein, und wir freuen uns sehr darauf, das erste Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte zu bestreiten.“
Pressemeldung: HSG

















