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Nach Debüt und Auswärtssieg – HSG erwartet zweites Champions-League-Heimspiel

von | Sep. 10, 2026 | Blomberg, HSG

Die HSG tritt zum zweiten Mal in Lemgo zur EHF Champions League an. (Timon Peters / HSG Blomberg-Lippe)

Nicht einmal eine Woche ist das Debüt der Blombergerinnen auf der Bühne der EHF Champions League her: Am Samstag wartet um 16 Uhr bereits das zweite Spiel auf die HSG. Zu Gast in der Phoenix Contact Arena ist das norwegische Team Storhamar Håndball Elite. Die Partie wird erneut bei Dyn übertragen.

Nie gefährdeter Auswärtssieg in der Alsco HBF

Mit einem nie gefährdeten Sieg im Auswärtsspiel beim SV Union Halle-Neustadt löste die HSG ihre Aufgabe in der Alsco Handball Bundesliga Frauen erneut souverän. Trotz eines 5:0-Laufs der Wildcats blieb die HSG von Beginn an auf der Siegerstraße und profitierte vor allem von starken ersten 20 Minuten, in denen sich die Blombergerinnen früh von den Gastgeberinnen absetzen konnten.

Über ein hohes Tempo und einen starken Rückhalt durch Lara Lepschi, die 20 Paraden feierte, setzte sich die HSG bis zur Halbzeit bereits auf 19:10 ab. Anschließend wechselte Steffen Birkner munter durch und brachte neben Karolina Jurenczyk auch HSG-Neuzugang Isabelle Axmann. Weiterhin überzeugend zeigte sich Nuria Bucher, die erneut als beste Torschützin das Auswärtsspiel absolvierte.

Nun richtet sich der Fokus wieder auf die EHF Champions League. Schon gegen Gloria Bistrița bewiesen Nieke Kühne und Co., dass der Debütant auf der größten europäischen Vereinsbühne mithalten kann. Gerade die Defensive zeigte sich in starker Verfassung und verhinderte, dass Bistrița trotz Nina Engel und Daniela So Delgado in der ersten Halbzeit häufig zum Torabschluss kam. Dazu stand Nieke Roth mit 16 Paraden im Fokus und bewies, dass die Blombergerinnen auf der Torwartposition weiterhin stark besetzt sind.

Norwegischer Topklub zu Gast

Storhamar Håndball Elite zählt seit Jahren zu den Topteams im norwegischen Frauenhandball. 2024/25 gewann der Klub die norwegische Meisterschaft, in der vergangenen Saison folgte die Vizemeisterschaft hinter Sola. International feierte Storhamar 2024 mit dem Gewinn der EHF European League den bislang größten Erfolg. In der EHF Champions League geht das Team nun in seine vierte Saison und will erneut die K.-o.-Phase erreichen.

Es ist bereits die zehnte Europapokalsaison des Vereins, der 2008/09 im EHF Cup sein internationales Debüt feierte. In der vergangenen Spielzeit belegte Storhamar den siebten Platz in der Gruppenphase und schied damit vor den Play-offs aus.

Trainer Kenneth Gabrielsen steht seit 2020 an der Seitenlinie und führt die Mannschaft weiterhin. Im Sommer verlor Storhamar mit Anniken Obaidli eine wichtige Spielerin an Larvik. Zudem fehlen Malin Aune und Mathilde Rivas Toft zunächst aufgrund von Mutterschaftsurlaub. Trotz dieser Ausfälle verfügt das Team über genügend Qualität, um erneut um den Einzug in die K.-o.-Phase zu kämpfen.

Einen Tag vor dem HSG-Debüt unterlagen die Norwegerinnen dem Champions-League-Sieger aus Metz. Beste Torschützin war Sanne Hagen mit fünf Treffern. Dazu konnte Eli Raasok gleich elf Würfe parieren.

Stimmen zum Spiel

Díana Magnúsdóttir:

„Im ersten Spiel haben wir zu viele einfache Fehler gemacht, besonders im Angriff. Das wollen wir jetzt besser lösen und vor unseren eigenen Fans verbessern. Auch am Samstag freuen wir uns wieder auf unsere Zuschauer und auf eine laute Halle. Denn ohne unsere Fans sind wir nicht das komplette Team.“

Steffen Birkner:

„Meine Erwartungshaltung ist, dass wir die Learnings aus dem ersten Spiel mit in die zweite Partie nehmen – vor allem, was Effektivität und Zielstrebigkeit angeht. Da müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Das erste Spiel hat bereits gezeigt, dass wir uns nicht so viele vermeidbare Fehler erlauben dürfen und auch die Zahl der Fehlwürfe reduzieren müssen, weil das auf diesem Niveau brutal bestraft wird.

Wir müssen weiter daran arbeiten, die Dinge, die wir schon richtig gut gemacht haben – insbesondere unsere Abwehrarbeit und teilweise auch die guten Lösungen im Angriff – zu konservieren und weiterzuentwickeln. Dann hoffen wir, dass wir nach dem Spiel diesmal auch etwas Zählbares mitnehmen können.“

Pressemeldung: HSG

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