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Im Jahr 2025 sind in 441 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro industriell hergestellt worden. Hierzu zählen u. a. Brot, Brötchen, Leb- und Honigkuchen sowie Kekse und Kleingebäck. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen Butterbrotes am 25. September 2026 mitteilt, war der Absatzwert damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 82,0 Millionen Euro bzw. 1,4 % höher als ein Jahr zuvor. Damit erreichte der Absatzwert der in NRW hergestellten Backwaren einen neuen Höchststand. Bisher lag dieser bei 5,7 Milliarden Euro und stammt aus dem Vorjahr. Gegenüber 2015, als noch 495 Betriebe in NRW Backwaren produzierten, hat sich der Absatzwert nominal um 38,4 % erhöht.
Im 1. Halbjahr 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 425 nordrhein-westfälische Betriebe Backwaren im Wert von 2,8 Milliarden Euro. Damit stieg der Absatzwert gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 1,7 %.
Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW
Bundesweit stieg der Absatzwert der Backwarenproduktion im Jahr 2025 um 1,6 % auf 24,1 Milliarden Euro. Mit 24,0 % entfiel fast ein Viertel davon auf nordrhein-westfälische Betriebe (2024: 24,1 %).
Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an der Spitze
Mit 24,0 % entfiel 2025 der größte Anteil des Absatzwertes der in NRW produzierten Backwaren auf Betriebe im Regierungsbezirk Köln. Darauf folgten Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf (23,6 %) und Münster (22,9 %). Dahinter reihten sich die Regierungsbezirke Arnsberg (17,8 %) und Detmold (11,8 %) ein.
Absatzwert von frischem Brot und Brötchen seit 2015 stark gestiegen, während Produktionsmenge sinkt
In 398 der 441 Betriebe wurden 2025 in NRW u. a. 1,2 Millionen Tonnen (+1,3 % gegenüber 2024) frisches Brot und Brötchen im Wert von 3,3 Milliarden Euro (+1,4 %) industriell produziert. Damit könnten jede Einwohnerin und jeder Einwohner in NRW monatlich mit 5,3 Kilo frischem Brot und Brötchen versorgt werden. Während die produzierte Menge an frischem Brot und Brötchen seit 2015 um 2,4 % zurückging, stieg der Absatzwert im gleichen Zeitraum um 37,2 %.

Der in 378 Betrieben erzielte Absatzwert von feinen Backwaren betrug 1,9 Milliarden Euro. In 95 Betrieben wurden zudem Dauerbackwaren wie z. B. Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und Waffeln mit einem Absatzwert von 0,54 Milliarden Euro produziert.
Hinweise zur Statistik
Die Ergebnisse beziehen sich auf die Produktionserhebungen im Verarbeitenden Gewerbe. Hierzu geben Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten Auskunft. Kleinere Betriebe sowie in Privathaushalten hergestellte Backwaren wurden bei den vorliegenden Ergebnissen nicht berücksichtigt.
Die dargestellten Ergebnisse zur Produktion von Backwaren basieren auf Auswertungen zu den Güterklassen 1071 + 1072 des Güterverzeichnisses für Produktionsstatistiken.
Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte.
Über IT.NRW
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