Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, meine sehr verehrten Damen und Herren,
450 Jahre Altes Blomberger Schützenbataillon – wenn man diese Zahl ausspricht, wird einem bewusst, dass wir heute Teil eines außergewöhnlichen Moments sind. Nur wenige Vereine können auf eine so lange, ununterbrochen fortgeschriebene Geschichte zurückblicken.
Und ich darf als Oberst dieses Bataillons mit großer Freude und auch mit ein wenig Demut vor Ihnen stehen. Denn wenn wir auf unsere Geschichte zurückblicken, dann wird deutlich: Wir sind nicht einfach ein Verein, der seit 450 Jahren besteht. Wir sind Teil einer Geschichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde – und die wir heute für die nächste Generation fortschreiben dürfen.
Wann genau die Anfänge des Blomberger Schützenwesens liegen, lässt sich heute nicht mehr eindeutig feststellen. Aber wir haben ein starkes Zeichen, das uns mit unserer Vergangenheit verbindet: den Schützenvogel an der Königskette aus dem Jahr 1576. Diese Jahreszahl ist für uns von besonderer Bedeutung. Sie ist der historische Anker unserer Vereinsgeschichte. Seit 1576 zählen wir somit die Geschichte des Alten Blomberger Schützenbataillons.
Als der Schützenvogel seinen Weg in die Stadt fand, war diese noch eine von großen, kräftigen Mauern umgebene kleine Stadt. Das Rathaus wurde 11 Jahre später, also 1587, erbaut. Die Welt unserer damaligen Schützen war eine völlig andere als unsere heutige.
Die Schützen des Mittelalters waren ursprünglich eine Art Bürgerwehr. Sie sollten die Stadt und ihre Bevölkerung vor Räubern, Plünderern und anderen Bedrohungen schützen. Sie übten regelmäßig den Umgang mit ihren Waffen und mussten bereit sein, ihre Heimat im Ernstfall zu verteidigen.
Aus den Übungen entstanden die sogenannten „Freyschießen“. Sie wurden zu festlichen Höhepunkten und zogen Schützen aus vielen Städten an. Einladungen gingen weit über Lippe hinaus – bis nach Warburg, Paderborn, Soest, Hameln, Einbeck und Kassel. Der jährliche Ausmarsch zum Schießplatz wurde zum Ereignis. Und natürlich wollte jeder Schütze den besten Schuss abgeben.
Denn der Schützenkönig genoss schon damals besondere Ehre und Anerkennung. Er erhielt Vergünstigungen, war von Schützendiensten und der Umlage befreit und bekam von der Stadt sogar einen neuen Hut. Der Zweitplatzierte durfte sich über einen silbernen Löffel freuen, der Drittplatzierte über ein Paar schwarze Strümpfe. Wenn wir heute über unsere Königswürde sprechen, dann können wir also feststellen: Schützenkönig zu werden, war also schon vor Jahrhunderten eine durchaus attraktive Angelegenheit.
Mit der Zeit veränderte sich das Aufgabenfeld der Schützen. Die ursprüngliche militärische Funktion trat zunehmend in den Hintergrund, während gesellschaftliche Gemeinschaft, Tradition und sportlicher Wettkampf an Bedeutung gewannen. Die Schützenfeste und das Vogelschießen blieben dabei als zentrale Bestandteile der Schützentradition erhalten.
Im 19. Jahrhundert folgte dann die zunehmende Entwicklung zu einem Verein. 1862 wurde erstmals in einem Zelt vor dem Schützenplatz gefeiert, weil der Rathaussaal für die inzwischen gewachsene Zahl der Schützen zu klein geworden war. Alte Fotografien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert zeigen uns Kutschen auf dem Marktplatz und die Königspolonaise vor dem Rathaus. Wenn wir diese Bilder betrachten, erkennen wir darin vieles wieder.
Neue Rötter entstanden und Schützenfeste fanden wieder regelmäßig statt. In den 1920erJahren kam es zu einem echten Kuriosum: 1925 hatte man nämlich (aber zu spät) festgestellt, dass man 1926 anlässlich des 350jährigen Bestehens der Blomberger Schützen ein rundes Fest hätte feiern können. Das fand dann 1927 in großem Rahmen statt.
Auch schwere Zeiten gehören zu unserer Geschichte. 1939 feierten die Blomberger noch ihr Schützenfest. Wenige Wochen später begann der Zweite Weltkrieg. Von einem Moment auf den anderen veränderte sich das Leben. Nach dem Krieg stand auch unser Bataillon vor einem schwierigen Neubeginn. Das Vereinsvermögen war durch die britische Militärregierung gesperrt worden.
Doch wieder bewiesen Blomberger Schützen, was Gemeinschaft bedeutet. 1949 wurde unser Verein neu gegründet. Und 1951 konnte endlich wieder Schützenfest gefeiert werden – verbunden mit dem 375-jährigen Jubiläum.
Der Verein erholte sich schnell und wurde immer größer. Nach und nach kamen weitere Rötter hinzu. Die Schießhalle, 1927 erbaut, wurde zwar in Abständen immer mal wieder saniert, im Jahr 2005 allerdings sehr umfangreich erneuert und moderne Versammlungsräume geschaffen. Der Erweiterungsbau konnte 2007 eingeweiht werden. Zudem entstanden moderne KK – und LG- Schießstände.
Dies alles wäre ohne die bemerkenswerte Unterstützung eines Großsponsors…aus eigenen Mitteln nicht realisierbar gewesen.
Impressionen Blomberg
Im Hintergrund sehen Sie einige Eindrücke unserer Stadt. Die Ursprünge Blombergs reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ein prägendes Wahrzeichen der Stadt ist die Burg Blomberg. Sie wurde im 13. Jahrhundert als Sitz der Edelherren zur Lippe errichtet.
Bis heute lässt sich die Geschichte Blombergs bei einem Rundgang durch die historische Altstadt erleben. Gut erhaltene Fachwerkhäuser, Teile der mittelalterlichen Stadtmauer, die Wallanlagen und der Marktplatz verleihen der Stadt ihren besonderen Charme und erzählen von einer bewegten Vergangenheit.
Zu den bedeutendsten Bauwerken zählt auch die Martinikirche, deren Ursprünge ebenfalls bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Das Rathaus und das Niederntor wurden im 16. Jahrhundert erbaut. Das Niederntor ist übrigens das letzte erhaltene Stadttor aus dem Mittelalter im gesamten Kreis Lippe.
Heute ist Blomberg eine lebendige Kleinstadt mit rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Ein Ort, an dem historische Wurzeln und modernes Leben zusammengehören – und an dem Tradition und Zukunft Hand in Hand gehen.
ABS
Die alle 2 Jahre stattfindenden Schützenfeste des ABS laufen traditionell nach einem festen Veranstaltungsplan ab. Seit dem Besuch der Steuben-Parade in New York im Jahr 2000, ist der Gottesdienst fester Bestandteil des Schützenfestes.
Nach Einbruch der Dunkelheit spielen dann die Teutoburger Jäger gemeinsam mit dem Spielmannszug Istrup den Großen Zapfenstreich, der für viele Schützen und Blomberger als einer der Höhepunkte des Festes wahrgenommen wird. Nachdem am nächsten Tag der Schützenkönig feststeht, erfolgt kurz darauf die Proklamation auf dem Marktplatz.
An den beiden darauffolgenden Tagen sind Festreden, Rundmärsche und insbesondere die Königspolonaisen hervorzuheben, bevor das Fest in der Nacht von Sonntag auf Montag mit dem letzten Tanz auf dem Marktplatz ausklingt.
Die Schützenkönigin erhält bei ihrer Inthronisierung eine Kette, die sie behalten darf. Vor über hundert Jahren erhielt die Königin eine Brosche (vor 10 Jahren Anruf erhalten – Brosche mit Original-Rg)
Im April 2021 folgte die noch nie dagewesene Entscheidung, das Schützenfest 2021 pandemiebedingt abzusagen. Der amtierende König Heiko I. ging somit samt Hofstaat in die Verlängerung. Übrigens: was die Mitgliederzahlen betraf, hatte die Pandemie keine negativen Auswirkungen auf den Verein.
Unser Bataillon hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder erlebt, was es bedeutet, Gastgeber zu sein und Blomberg über die eigenen Stadtgrenzen hinaus zu vertreten. 1998 kamen rund 3.500 Schützen zum vierten Lippischen Schützentag nach Blomberg.
2000 marschierten unsere Schützen bei der Steuben-Parade in New York vor mehr als einer Million Zuschauerinnen und Zuschauern. 2001 feierten wir unser 425-jähriges Jubiläum.
Seit 2006 gehört die Teilnahme am größten Schützenausmarsch der Welt in Hannover zu unserer Vereinsgeschichte. Rund 100 Blomberger Schützen nehmen alle zwei Jahre daran teil. Wer einmal erlebt hat, wie mehr als 100.000 Menschen entlang der Marschroute stehen und unser Königspaar, unseren Hofstaat und unsere Schützen begrüßen, der vergisst diesen Moment nicht. Das sind Augenblicke, in denen man spürt, was unsere Gemeinschaft ausmacht.
2010 durften wir den 61. Westfälischen Schützentag ausrichten und Schützen aus ganz Westfalen in unserer Stadt begrüßen. Einer der maßgebenden Initiatoren war mein Vorgänger, Oberst Kurt Langemann, der im Jahr 2011 verabschiedet wurde.
2020 feierten wir das 444-jährige Jubiläum. Mit 2-jähriger Verspätung konnte im Mai 2022 mit „De Höhner“ die Party nachgeholt werden.
Heute besteht das ABS aus 14 Röttern und einer Sportschützenabteilung.
Frauenrott
Und wieder stehen wir an einem Punkt, an dem sich unsere Geschichte verändert hat. Ende 2024, also nach 448 Jahren, haben wir nach intensiven Gesprächen eine Entscheidung getroffen, die für unser Bataillon von historischer Bedeutung war und ist: Frauen werden Teil unseres Vereins.
Anfang 2025 wurde mit dem Tulpenrott das erste Frauenrott in der Geschichte des ABS gegründet. Liebe Schützinnen des Tulpenrottes, ihr habt damit Geschichte geschrieben. Und noch viel wichtiger: Ihr habt gezeigt, dass Tradition und Zukunft hervorragend zusammenpassen.
Das Tulpenrott wächst. Die Schützinnen beteiligen sich mit Begeisterung an unseren Veranstaltungen und sind inzwischen ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft. Ich freue mich sehr darüber und bin überzeugt: Unser Bataillon ist dadurch nicht kleiner geworden. Es ist größer und noch wertvoller geworden.
Schützenbuch
Runde Jubiläen sind immer wieder Anlass, sich intensiv mit der eigenen Geschichte zu befassen und auseinanderzusetzen. Auch das Alte Blomberger Schützenbataillon will dies mit dem vorliegenden Band tun. Bereits vor 50 und 25 Jahren wurden Bücher zu den Jubiläumsjahren herausgebracht, die viele Informationen zur Geschichte der Blomberger Schützen enthalten. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, den Schwerpunkt dieser Chronik auf die vergangenen 25 Jahre zu legen.
Hierbei wird insbesondere auf die baulichen Erweiterungen und Veränderungen der Schiess-Halle samt der Schießanlagen eingegangen. Besonders hervorzuheben ist sicherlich die historische Entscheidung, dass seit Ende 2024 auch Frauen dem Bataillon beitreten können. Zudem wird der Ablauf des Blomberger Schützenfestes noch einmal ausführlich beschrieben und es wird etwas umfangreicher auf die vielen Veranstaltungen und Anlässe eines Schützenjahres eingegangen.
Den zweiten Teil des Buches haben wieder die Rötter und die Abteilungen des ABS inhaltlich selbst gestaltet. So ist durch das Engagement Vieler ein weiteres Schützenbuch entstanden, das viele alte und neue Informationen rund um den Blomberger Schützenverein enthält, zum intensiven Lesen, aber auch zum Durchblättern und Schmunzeln verleiten soll.
Mein besonderer Dank gilt allen, die diese Chronik möglich gemacht haben. Den Autorinnen und Autoren, den Mitgliedern, die Fotos, Dokumente und Erinnerungen zur Verfügung gestellt haben, sowie allen, die mit großem Einsatz recherchiert, geschrieben und gestaltet haben.
Besonders erwähnen möchte ich hier Frau Nicole Ellerbrake und Herrn Markus Bültmann von Blomberg-Medien, die sich sehr zeitintensiv mit der Erstellung dieses Schützenbuches befasst haben. Beide bitte ich einmal zu mir nach hier vorn.
Es gibt eine weitere Person, die unzählige Stunden mit der Chronik verbracht hat. Diese Person kommt aus den Reihen des Vorstands und heißt Christoph Praschak. Major Praschak bitte auch einmal zu mir nach hier vorne.
Lieber Christoph, ein Buch zu schreiben hört sich einfacher an, als es dann doch ist. Für deinen unermüdlichen Einsatz zeichne ich dich mit dem ABS – Orden in Silber für hervorragende Verdienste aus.
Die Chronik kann man übrigens auch heute noch erwerben !
Der Westfälische Schützentag.
Mit unserem 450-jährigen Jubiläum und der Ausrichtung des 75. Westfälischen Schützentages dürfen wir nach 2010 erneut Gastgeber für die Schützenwelt sein. Nach zahlreichen Monaten der Planungen und Vorbereitungen steht das Großereignis in der Nelkenstadt bevor.
Bereits im Jahr 2016 ist im Vorstand die Idee des Westfälischen Schützentages in Blomberg als angemessene Veranstaltung für das Vereinsjubiläum aufgekommen. Das Jubiläum, das nun einmal auf ein schützenfestfreies Jahr fällt, vor- oder nachzufeiern war für uns nie eine Option. Wir wollten etwas, an dem all unsere Schützen teilnehmen können und wozu wir auch deutlich mehr Gastvereine einladen können als gewöhnlich.
Der Westfälische Schützentag erschien uns da als die ideale Lösung. Als der Verein die Zusage vor 2 ½ Jahren vom WSB erhielt, begannen dann auch gleich die Planungen und Abstimmungen mit dem Präsidium des Westfälischen Schützenbundes.
Die offizielle Verkündung mit Bannerübergabe erfolgte im Rahmen des Festaktes des 74. Westfälischen Schützentages 2025 im Münsteraner Stadtteil Hiltrup. Die Vorfreude auf großartige Programmpunkte – den feierlichen Zapfenstreich, den Festball, das Landeskönigsschießen und natürlich den großen Festumzug mit anschließender Polonaise – hat uns schon jetzt alle erfasst.
Ebenso groß wie die Freude ist für uns Blomberger Schützen die Ehre, Gastgeber für zahlreiche Vereine und Gäste sein zu dürfen. Selbstverständlich ist es für uns, mit Herzblut und vollem Einsatz für ein unvergessliches Fest zu sorgen.
Benefizkonzert
Im Anschluss an unseren heutigen Festakt erwartet uns gleich ein ganz besonderes, musikalisches, Ereignis: Das Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen wird ein Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft von Landrat Meinolf Haase geben.
Sämtliche Einnahmen kommen der Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung zugute, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert.
Mein besonderer Dank gilt allen Musikerinnen und Musikern des Orchesters, die uns heute Abend mit ihrer Musik erfreuen werden. Einige Stücke werden zusammen mit dem Blomberger Chor Charmonie gesungen. Darauf bin ich schon jetzt gespannt.
Ebenso gilt unser Dank allen, die durch ihren Besuch und ihre Spenden dazu beitragen, dass die Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung ihre wichtige Arbeit unterstützen kann.
Der Erlös wird noch heute Abend verkündet.
Danksagungen / Schlusswort
Meine lieben Schützenfreunde, ein Jubiläum ist immer auch ein Anlass zum Dank.
Ich danke der Stadt Blomberg für die enorme Unterstützung, fachlich und unbürokratisch. Ohne die vielen Menschen von Feuerwehr, Polizei, Sanitätsdienste, die uns unterstützen, würde der ganze Ablauf nicht funktionieren. Und ich danke all den Helferinnen und Helfern, die oft im Hintergrund dafür sorgen, dass Veranstaltungen, Umzüge und Schützenfeste überhaupt möglich werden.
Danke an unseren Festwirt Elmar Meilenbrock.
Ich bedanke mich bei allen Partnern und Sponsoren. Sie alle tragen mit Ihrer freundlichen Unterstützung mit dazu bei, dass wir unser Jubiläum und den Westfälischen Schützentag mit diesem erstklassigen Programm feiern können.
Ein großer Dank geht auch an Katharina Schröder, die uns bei Werbung und Präsentationen unterstützt hat. Nebenbei ist sie eine hervorragende Musikerin und wird nach dem Konzert des LPO als Gf. der Stiftung zusammen mit unserem Bürgermeister den Scheck überreicht bekommen.
Meine lieben Schützenschwestern und Schützenbrüder, es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich so begegnen wie wir es tun – mit Respekt, mit Offenheit, mit einem Lächeln füreinander. Gerade in dieser Zeit bedeutet mir das besonders viel. Ich danke euch von Herzen für euren Einsatz, eure Treue und dafür, dass wir als Gemeinschaft so stark sind.
Herzlichen Dank an meinen sehr gut funktionierenden Vorstand für die tolle Vorbereitung des Festes…dabei möchte ich insbesondere meinen Vertreter Dirk Heistermann erwähnen, der, wie immer, alles im Griff hat.
Vielen Dank an die musikalische Begleitung durch das Duo – MaRiTon ….an Frau Rita Röscher und Herrn Matthias Kämper am Piano.
Ich danke Ihnen allen, dass Sie heute diesen besonderen Tag mit uns feiern.
Und unserem Bataillon wünsche ich von Herzen: 450 Jahre liegen hinter uns. Wie viele Jahre noch vor uns liegen, wissen wir nicht. Aber eines weiß ich: Solange es Menschen gibt, die füreinander einstehen, solange Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, solange Jung und Alt gemeinsam feiern und solange wir unsere Tradition mit Leben erfüllen, solange wird es auch das Alte Blomberger Schützenbataillon geben.
Vielleicht werden unsere Nachfolger in 50 oder 100 Jahren auf unsere heutige Zeit zurückblicken, so wie wir heute auf das Jahr 1576 zurückblicken. Vielleicht werden sie sich dann fragen, wie wir damals gefeiert haben. Vielleicht werden sie Bilder von unserem Jubiläumsjahr betrachten. Und vielleicht werden sie feststellen: Auch im Jahr 2026 waren die Blomberger Schützen eine starke Gemeinschaft.
Das wäre für mich das schönste Vermächtnis, das wir hinterlassen können.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
















