
Foto: pixabay
Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Oktober 2025 real (kalender-/preisbereinigt) um 1,8 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 4,4 % niedriger und im Tiefbau um 0,8 % höher als im Oktober 2024.
Hoch- und Tiefbau mit unterschiedlichen Entwicklungen
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang von 0,8 % der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren. Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−7,7 %) sowie im öffentlichen Hochbau (−6,4 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Oktober 2025.
Im Bereich des Tiefbaus ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Im gewerblichen und industriellen Tiefbau stieg die Bauproduktion um 5,2 % verglichen mit Oktober 2024. Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im sonstigen öffentlichen Tiefbau (−4,1 %) sowie im Straßenbau (−0,2 %) erzielt.
Bauproduktion trotz aktuellem Rückgang deutlich über dem Niveau von 2019
Im Oktober 2025 ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 17,5 %. Sowohl im Hochbau (+8,6 %) als auch im Tiefbau (+27,4 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Oktober 2019. Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In den Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 7,2 % im gewerblichen und industriellen Hochbau und 37,8 % im gewerblichen und industriellen Tiefbau zu beobachten.
Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um 1,9 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024. (IT.NRW)













