Energiewende braucht Flexibilität: CharIN Conference bei Phoenix Contact zeigt den Weg vom Laden zum vernetzten Energiesystem
Mit der CharIN Conference wurde der Stammsitz von Phoenix Contact in Blomberg vom 22. – 25. September 2026 zum Treffpunkt eines internationalen Netzwerks für die Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur. Die international geprägte Veranstaltung mit mehr als 350 Teilnehmenden verdeutlichte, dass die Zukunft der Elektromobilität weit über den Verkehrssektor hinausreicht und sich als integraler Bestandteil eines vernetzten und nachhaltigen Energiesystems weiterentwickeln lässt.
Denn die Elektromobilität entwickelt sich zunehmend vom reinen Verkehrsthema zu einem zentralen Baustein der Energiewende. Vor diesem Hintergrund diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Energiewirtschaft, Industrie, Forschung und Ladeinfrastruktur auf der CharIN Conference bei Phoenix Contact, wie sich die nächste Entwicklungsstufe der E-Mobilität technisch und wirtschaftlich umsetzen lässt.
Dies stand auch im Mittelpunkt des Beitrags von Ulrich Leidecker, COO Phoenix Contact: „Der Aufbau einer wachstumsfähigen Ladeinfrastruktur gelingt nur, wenn Fahrzeughersteller, Ladeinfrastruktur-, Technologie- und Energieunternehmen gemeinsam an Lösungen arbeiten“, hob er hervor. Claas Bracklo, Chairman des CharIN e.V., zeigte auf, dass das Ladeökosystem zunehmend internationaler und breiter wird: „Neben Pkw werden auch Nutzfahrzeuge, Busse, maritime Anwendungen, Luftfahrt, Bergbau und der Energiesektor in die Entwicklung gemeinsamer Ladelösungen einbezogen.“
Neben dem Konferenzteil mit Fachvorträgen und Diskussionen wartete auf die Teilnehmenden ein Testgelände, auf dem die Ladekompatibilität bei E-Fahrzeugen und E-Lastwagen praktisch erprobt wurde. Um die Kompatibilität ihrer Systeme zu prüfen, testeten hier Techniker und Ingenieure Fahrzeuge im Entwicklungsstadium an verschiedenen Ladesäulen. Ziel war es, das Zusammenspiel unterschiedlicher Fahrzeuge, Ladestationen und Systeme zu prüfen.
Die CharIN Conference zeigte zugleich, dass die technischen Voraussetzungen für eine intelligente Verknüpfung von Mobilität und Energie weitgehend vorhanden sind. Damit diese Lösungen flächendeckend zum Einsatz kommen können, braucht es jedoch nicht nur technische Entwicklungen, sondern auch geeignete regulatorische Rahmenbedingungen, schnelle Genehmigungsverfahren und tragfähige Marktmodelle. Flexibilität, Interoperabilität und die intelligente Einbindung von Fahrzeugen, Speichern und erneuerbaren Energien gelten dabei als zentrale Erfolgsfaktoren für die Energiewende.
Pressemeldung und Foto: Phoenix Contact
















