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Egal ob bunt gefärbt, im Garten versteckt oder auf dem Frühstückstisch: Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt zum anstehenden Osterfest mitteilt, sind die Preise für Eier im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,2 % gestiegen (Basis 2020 = 100). Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um 0,6 % und die Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 %.
Sinkende Preise beim Oster-Frühstück – Butter 33,0 % günstiger
Der Blick auf den Kassenzettel dürfte beim Einkauf für den Osterbrunch etwas erfreulicher ausfallen, denn bei einigen Lebensmitteln sind die Preise im Februar 2026 gesunken. Insbesondere beim Kauf von Butter konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat sparen (−33,0 %). Toastbrot wurde um 13,6 % günstiger angeboten, vegetarische oder vegane Getreideprodukte um 7,8 %, Vollmilch um 7,5 % und Orangensaft oder ähnlicher Fruchtsaft um 6,5 %. Die Preise für Schnittkäse (−5,7 %), Honig (−2,1 %) und Wurstaufschnitt (−1,7 %) sanken
ebenfalls. Als deutlicher Preistreiber auf dem Frühstückstisch erwies sich im vergangenen Monat hingegen Bohnenkaffee mit einer Steigerung um 24,6 %.
Schokoladen und Pralinen wurden teurer; Karotten dagegen günstiger
Schokoladeneier und Schoko-Osterhasen gehören für viele zu den Klassikern im Osternest – wer im vergangenen Monat bereits eingekauft hat, musste mehr Geld ausgeben als ein Jahr zuvor. Die Preise für Schokoladen sind zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 10,0 % gestiegen. Pralinen verteuerten sich derweil um 15,4 %. Gute Nachrichten für den Osterhasen: Karotten kosteten weniger als noch im Februar 2025 (−3,1 %).
Preissteigerungen um 1,6 % bei tiefgefrorenem Fisch und Fischfilets
Vor Karfreitag blieb der Preisanstieg bei frischem Fisch vergleichsweise gering: Die Preise für tiefgefrorenen Fisch und Fischfilets sind im Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen. Für frischen oder gekühlten Fisch und Fischfilets blieben die Preise nahezu konstant (+0,1 %).
Eier- und Schokoladenpreise in den letzten 5 Jahren deutlich gestiegen
Die Klassiker im Osternest haben sich nicht nur im Vergleich zum Vorjahr verteuert: Besonders über die letzten 5 Jahre hinweg war der Preisanstieg deutlich sichtbar. Die Preise für Eier sind zwischen Februar 2021 und Februar 2026 insgesamt um 66,0 % gestiegen. Die höchste Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb der letzten fünf Jahre im April 2022 mit 28,4 % gemessen; die niedrigste im April 2021 mit −0,7 %. Die Preise für Schokoladen sind innerhalb der letzten 5 Jahre um 59,8 % gestiegen. Die höchste Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb dieses Zeitraums im Juni 2023 mit 23,5 %, die niedrigste im April 2022 mit −2,5 % festgestellt.
Hinweise zur Statistik
Grundlage für diese Pressemitteilung ist der Verbraucherpreisindex (Basisjahr 2020 = 100). Die Daten stammen aus den monatlichen Preiserhebungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, auf deren Basis der Verbraucherpreisindex monatlich fortgeschrieben wird. Für Auswertungen können verschiedene Zeiträume betrachtet werden: Übliche Vergleiche sind die prozentualen Veränderungen zum Vorjahresmonat (z. B. Januar 2025 mit Januar 2024) oder zwischen zwei aufeinander folgenden Monaten (z. B. Februar 2025 mit Januar 2025). Nach Vorliegen des Dezemberergebnisses wird darüber hinaus der Jahresdurchschnittswert berechnet. Auf Grundlage dieses Durchschnitts kann die Preisentwicklung verschiedener Jahre miteinander verglichen werden (z. B. zwischen den Jahren 2020 und 2024). Für die Pressemitteilung wurde die Veränderung des Jahresdurchschnitts zugrunde gelegt. (IT.NRW)















