
Díana Magnúsdóttir kämpfte sich im ersten Halbfinale durch die THC-Defensive.
Zum zweiten Mal reist die HSG in dieser Spielzeit zum Thüringer HC in die Salza-Halle. Nach dem gewonnenen ersten Halbfinale an der Ulmenallee (31:25) haben sich die Blombergerinnen den ersten Vorteil im Kampf um das Finalticket erspielt. Der erste Matchball des Duells wird am Sonntag um 19 Uhr beim THC ausgespielt. Die Partie wird neben Dyn und Sporteurope-TV auch frei empfangbar bei DF1 gezeigt.
Torarme vergangene Duelle in der Salza-Halle
Nach dem Auswärtsspiel im Januar reisen die Blombergerinnen rund drei Monate später erneut in Richtung Bad Langensalza. Dass das zweite Halbfinale und damit die Auswärtspartie beim Tabellenvierten der Alsco Handball Bundesliga kein einfaches wird, zeigt auch die Vergangenheit: Erst mit dem Erfolg im Januar konnte die HSG die Durststrecke in den Spielen beim Thüringer HC beenden.
In der vergangenen Spielzeit unterlag man denkbar knapp in einem torarmen Duell mit 21:23 in der Salza-Halle. Mit nur wenig mehr Toren gelang im Januar dann der Auswärtserfolg, der der Mannschaft von Steffen Birkner auch am kommenden Sonntag Rückenwind geben sollte. Erst in der Crunchtime des Topduells gingen die Blombergerinnen durch eine eiskalte Siebenmeterschützin, Nuria Bucher, erstmals in Führung und ließen sich diese bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen.
Torhüterinnen und Nervenstärke als Schlüssel vor der Heimkulisse
Wie auch am Samstag war bereits vor drei Monaten die starke Torhüterleistung mitentscheidend: Während in der Salza-Halle sowohl Nicole Roth als auch Lara Lepschi jeweils sechs Paraden zeigten, überzeugte im ersten Halbfinale vor über 1.200 Zuschauern Melanie Veith. Doch auch Laura Kuske stand der HSG-Torhüterin in nichts nach, zeigte an der Ulmenallee ebenfalls elf Paraden, konnte den schlussendlichen Heimsieg der Blombergerinnen jedoch nicht mehr verhindern.
Besonders Ona Vegué erwischte vom Siebenmeterstrich einen Sahnetag und erzielte – auch nach einem vergebenen Strafwurf im Nachsetzen – eines ihrer insgesamt acht Tore. Über eine durchgehend präsente Defensive erarbeitete sich das Team aus Blomberg zudem zahlreiche Ballgewinne, die Díana Magnúsdóttir und auch Melanie Veith eiskalt über das Feld im verwaisten Tor des Thüringer HC unterbrachten.
Trotz des Rückenwinds vom Wochenende wird die HSG gewarnt sein, denn auch der THC will seine Chance auf den Finaleinzug wahren. Sollten die Blombergerinnen ihren ersten Matchball um das Finalticket verwandeln, kommt es erst am 16./17. Mai zur nächsten Partie. Gewinnt der THC, gleicht er die Play-off-Serie aus und gastiert am 9. Mai erneut in Blomberg.
Stimme zum Spiel:
„Ich glaube, dass wir hier zuhause emotional stark waren und genau das auch am Sonntag beim Thüringer HC zeigen wollen. Im ersten Spiel war unsere Abwehr im Zusammenspiel mit Melanie Veith der Schlüssel zum Sieg. Wir wissen durch den Auswärtssieg in Bad Langensalza, dass wir auch dort bestehen können. Ich habe das Gefühl, dass wir auswärts in dieser Saison noch stabiler geworden sind – und genau das wollen wir auch am Sonntag zeigen“, blickt Nieke Kühne auf das zweite Halbfinale.
Pressemeldung und Foto: HSG















