Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft lag im Jahr 2025 bei 90,3 Milliarden Euro. Das waren 11,0 % der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft damit preisbereinigt um 0,9 % höher als 2024. Demnach war das gesundheitswirtschaftliche Wachstum in NRW schwächer als im bundesweiten Durchschnitt (+ 2,1 %). In der NRW-Gesamtwirtschaft fiel die Bruttowertschöpfung um 0,2 % höher aus als ein Jahr zuvor.

Jede(r) siebte Erwerbstätige hatte einen Arbeitsplatz in der Gesundheitswirtschaft
In NRW hatten im Jahresdurchschnitt 2025 mehr als 1,3 Millionen Menschen und damit jede siebte erwerbstätige Person (14,0 %) einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 2,5 %. Damit setzte sich die kontinuierliche Zunahme der Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft weiter fort. Die Zahl der in der Gesundheitswirtschaft tätigen Personen stieg von 2015 bis 2025 um 18,8 % Prozent, während die Gesamtwirtschaft NRWs im gleichen Zeitraum lediglich ein Plus von 6,3 % Prozent verzeichnen konnte.
Durchschnittliche Arbeitsproduktivität lag bei 65.642 Euro je erwerbstätige Person
Im Jahr 2025 erwirtschaftete jede erwerbstätige Person in der NRW-Gesundheitswirtschaft im Durchschnitt eine Wertschöpfung von 65.642 Euro. Das bedeutet preisbereinigt einen Rückgang der Arbeitsproduktivität um 1,6 % gegenüber dem Vorjahr und ein Ergebnis unter dem bundesweiten Durchschnitt (68.800 Euro).

Diese und weitere interessante Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL) sind konsistent zu den amtlichen Gesamtrechnungsergebnissen der Arbeitskreise „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder” und „Erwerbstätigenrechnung der Länder”. Weitere Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Statistikportal. (IT.NRW)












