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Herausforderung am Mittwochabend in Thüringen

von | Jan. 19, 2026 | Blomberg, HSG

Maxi Mühlner und die HSG reisen zum THC. (Timon Peters)

Weiterhin geht es für die HSG Schlag auf Schlag: Nach der Auswärtsreise nach Esztergom wartet nun der Thüringer HC in der Alsco Handball Bundesliga Frauen auf die Blombergerinnen. Anwurf ist am Mittwochabend um 19:30 Uhr in der Salza-Halle. Das Duell kann bei Dyn oder Sporteurope-TV verfolgt werden.

Furioses Hinspiel an der Ulmenallee

Wieder steht für die Blombergerinnen ein Auswärtsspiel nach einer denkbar knappen Niederlage in der EHF European League Frauen an. Ganz so weit muss die HSG am Mittwoch jedoch nicht reisen. Beim Thüringer HC treffen am 14. Spieltag der Alsco HBF der Tabellenzweite und der Tabellenvierte aufeinander, der sich am Sonntag mit 36:33 gegen Larvik HK durchsetzen konnte.

Zuletzt trafen beide Teams im September an der Blomberger Ulmenallee aufeinander. Vor stimmungsvoller Atmosphäre zeigten beide Mannschaften ein spannendes Aufeinandertreffen auf Augenhöhe, bei dem die Führung immer wieder wechselte. Erst kurz vor Ende der ersten 30 Minuten schafften es die Gastgeberinnen durch drei aufeinanderfolgende Treffer, mit einer Halbzeitführung von 18:14 in die Pause zu gehen.

Nach dieser kam die HSG konzentriert und zielstrebig aus der Kabine, erhöhte Stück für Stück den Vorsprung und sicherte sich am Wilbasen-Wochenende den komfortablen 35:25-Heimerfolg. Besonders überzeugten neben Nicole Roth, die gleich neun Paraden verzeichnete, auch Nieke Kühne und Andrea Jacobsen, die zusammen 15 der 35 Tore erzielten. Auf gegnerischer Seite netzte THC-Topscorerin Johanna Reichert gleich elfmal ein.

Reichert und Kuske im Fokus

Doch seitdem schüttelte sich der Thüringer HC gleich mehrfach und feierte in der Bundesliga fünf aufeinanderfolgende Siege, darunter auch den Handball-Krimi gegen die HSG Bensheim/Auerbach. Zuletzt verlor man in der heimischen Liga im Oktober gegen Borussia Dortmund. In der Sporthalle Wellinghofen kämpfte man sich trotz eines deutlichen Halbzeitrückstands beim Stand von 23:15 noch bis auf fünf Tore heran.

Mit Toptorschützin Johanna Reichert, die gegen den Buxtehuder SV krankheitsbedingt aussetzen musste, verfügt das Team von Cheftrainer Herbert Müller über eine enorme Torgefahr aus dem Rückraum. Allein Reichert netzte bereits 70-mal für ihr Team ein, das sie jedoch in der kommenden Saison in Richtung Rumänien verlassen wird.

Doch auch in der Defensive zeigten sich die Thüringerinnen in der letzten Partie gegen den Tabellenletzten aus Buxtehude eiskalt: Laura Kuske, die im Sommer vom BSV zum THC wechselte, feierte gegen ihren Ex-Verein 13 Paraden und reiht sich aktuell hinter Sarah Wachter in die Liste der Torhüterinnen mit den meisten Paraden ein.

Stimme zum Spiel:

Malin Sandberg gibt Einblicke in die Vorbereitung auf das Duell mit dem Thüringer HC:

„Im letzten Spiel gegen den THC in der Bundesliga haben wir ein starkes Spiel gezeigt. Wir werden uns natürlich auch auf uns fokussieren, um dann erneut so eine Partie zu zeigen und ein ähnliches Resultat zu erzielen.“

Pressemeldung: HSG

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