
Quelle: PDC Europe
Der Startschuss für die PDC ProTour 2026 ist in Hildesheim gefallen. James Wade behauptete sich im Finale gegen Nathan Aspinall und ging beim ersten von insgesamt 34 Players-Championship-Events als Sieger hervor.
Favoriten im Stolpergang
In der Abwesenheit von fünf Premier-League-Spielern (Littler, Humphries, Clayton, Bunting & Rock), mussten in den ersten beiden Runden namhafte Akteure die Segel streichen. So traf es mit Martin Schindler die Nummer 6 der Setzliste gleich im Auftaktspiel (0:6 gegen Maik Kuivenhoven). Auch Damon Heta, Danny Noppert und Jermaine Wattimena zogen in ihrer ersten Partie den Kürzeren. In Runde 2 verabschiedeten sich unter anderem Vize-Weltmeister Gian van Veen, Ryan Searle und Gerwyn Price. James Wade hielt dem Favoritensterben Stand und zog nach knappen Siegen über Joe Cullen (6:5) und Michael van Gerwen (7:6) ins Finale ein.
Dort traf „The Machine“ auf Nathan Aspinall. „The Asp“ beendete im Halbfinale den Fabellauf von Adam Gawlas, der erstmals in seiner Karriere unter den besten Vier eines Players-Championship-Turniers stand. In einem packenden Finale behielt Wade einen kühlen Kopf und ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen 3:5- Rückstand nicht beirren. Fünf der letzten sechs Legs gingen an den 42-Jährigen zum finalen Endergebnis von 8:6.
Deutsche Akteure mit Licht und Schatten
Die deutschen Fans blicken auf den Auftakt insgesamt mit gemischten Gefühlen. Neben Martin Schindler schieden in Runde 1 insgesamt neun deutsche Tourcard-Holder aus. Dafür spielten sich Ricardo Pietreczko und Lukas Wenig unter die besten 32 des Turniers. Max Hopp stand beim ProTour-Auftakt unter den besten 16. Gabriel Clemens erreichte sogar das Viertelfinale – sein bestes Abschneiden seit Players Championship 16 im Vorjahr, als der „German Giant“ im Halbfinale stand.
Ausblick
Am heutigen Dienstag, den 10. Februar, geht es in Hildesheim direkt mit dem Players Championship 2 weiter, bevor der Tross für die nächsten beiden Events am 16. und 17. Februar nach Wigan zieht
Pressemeldung: PDC Europe

















