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Ende 2025 befanden sich 41.247 Personen in Nordrhein-Westfalen in der beruflichen Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, kamen damit umgerechnet 229 Pflege-Azubis auf 100.000 Einwohnende. Sie wurden an 292 Pflegeschulen im Land ausgebildet.
Kreis Recklinghausen, Köln und Dortmund unter den Top 3
Absolut betrachtet hatte von den kreisfreien Städten und Kreisen in NRW im Jahr 2025 der Kreis Recklinghausen mit 2.214 die meisten Pflegeauszubildenden. Die Azubis wurden dort an 14 verschiedenen Pflegeschulen ausgebildet. Auf Platz 2 lag Köln mit 2.004 Pflege-Azubis an 15 Pflegeschulen, gefolgt von Dortmund. Dort wurden an 13 Pflegeschulen insgesamt 1.971 Personen zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau ausgebildet. Für die regionale Zuordnung der Auszubildenden ist die Pflegeschule maßgeblich, an der die Auszubildenden den schulischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

Herne mit den meisten Pflege-Azubis je 100.000 Einwohnende
In Relation zur Bevölkerung stand Herne an der Spitze mit 821 Pflege-Azubis in beruflicher Pflegeausbildung je 100.000 Einwohnenden. 2025 gab es in dieser Stadt 2 Pflegeschulen. Es folgten Münster mit 562 und Bonn mit 434 Pflege-Azubis je 100.000 Einwohnenden. Die Pflege-Azubis verteilten sich dort auf 9 bzw. 10 Pflegeschulen.
8,3 % mehr Auszubildende in der Pflege 2025
Die Entwicklung der Zahl der Pflege-Auszubildenden deckt sich mit den vorläufigen Daten, die am 18. März 2026 veröffentlicht wurden: Die Zahl der Pflege-Azubis war im Jahr 2025 um 8,3 % höher als 2024. Damals hatten rund 38.000 Personen in NRW eine Ausbildung in der Pflege gemacht. Mit 51,0 % absolvierten die meisten Auszubildenden 2025 den praktischen Teil ihrer Ausbildung in einem Krankenhaus. Etwa ein Drittel der Pflege-Azubis in NRW wurde in einer stationären Pflegeeinrichtung ausgebildet und weitere 15,5 % in einer ambulanten Pflegeeinrichtung.
Neben den Auszubildenden in der beruflichen Pflegeausbildung werden in der Pflegeausbildungsstatistik seit 2024 auch Studierende erfasst, die neben dem akademischen Grad eines Bachelors auch den Ausbildungsabschluss zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann erreichen. Zum Jahresende 2025 befanden sich insgesamt 180 Studierende in einem Pflegestudium in NRW. Rund 90 % von ihnen absolvierten den praktischen Teil ihres Studiums in einem Krankenhaus.
Hinweise zur Statistik
Die Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann ist seit dem Jahr 2020 möglich und dauert in Vollzeit 3 Jahre. Der neue Ausbildungsberuf bündelt und ersetzt die bisherigen Ausbildungsberufe Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Altenpfleger/-in und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in. Die Statistik erfasst jährlich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge, die Anzahl aller Auszubildenden zum Jahresende sowie die Zahl der beendeten Ausbildungen im Berichtsjahr. Es lassen sich keine Rückschlüsse auf Angebot und Nachfrage auf Basis der Daten ziehen. Alle Daten wurden aus Gründen der Geheimhaltung auf ein Vielfaches von drei gerundet. Die Bevölkerungszahlen beruhen auf der Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 30.06.2025. (IT.NRW)













