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Luke Littler triumphiert beim historischen Debüt in Krakau

von | Feb. 23, 2026 | Darts, Events & Kultur

(Quelle: PDC Europe / Paweł Jańczyk)

Die PDC European Tour hat am Wochenende ein beeindruckendes Kapitel Darts-Geschichte geschrieben. Mit der Premiere in Polen feierte die Turnierserie nicht nur ihren Saisonauftakt, sondern setzte auch neue Maßstäbe in Sachen Atmosphäre: Über 13.000 Zuschauer pilgerten über das Wochenende für die SUPERBET Poland Darts Open in die EXPO Kraków und verwandelten das Event in ein wahres Tollhaus.

Van Veens 9-Darter wird Wendepunkt der Partie
Im Finale kam es zur Neuauflage des diesjährigen WM-Finals zwischen Luke Littler und Gian van Veen. In einer hochklassigen Partie behielt der Engländer mit 8:4 erneut die Oberhand und sicherte sich seinen fünften Titel auf der PDC European Tour. Besonders bemerkenswert: Zum dritten Mal in Folge gelang es dem Weltmeister, das Auftaktevent der European-Tour-Saison für sich zu entscheiden. Nach einem fulminanten Start in das Kalenderjahr 2026 markiert der Triumph in Krakau zudem bereits seinen vierten Turniersieg des Jahres. Für den absoluten Gänsehaut-Moment des Finals sorgte dabei der junge Niederländer: „The Giant“ spielte seinen ersten 9-Darter auf TV-Bühne. „Ich war so begeistert über meinen ersten 9-Darter, das hat mir das Finale gekostet“, gab van Veen offen zu, während das Publikum ihn trotz der Niederlage mit Standing Ovations feierte.

Licht und Schatten für die Lokalmatadoren
Für die polnischen Fans war das Turnier eine emotionale Achterbahnfahrt. Publikumsliebling Krzysztof Ratajski startete mit einem soliden 6:3-Sieg gegen Mickey Mansell in die erste Runde. In der zweiten Runde gegen Luke Humphries schien er bereits geschlagen, kämpfte sich aber mit einem furiosen Comeback von 2:5 auf 5:5 zurück. Im entscheidenden Decider verließ ihn jedoch das Glück: Trotz eigenem Anwurf fand der „Polish Eagle“ keinen Rhythmus und musste sich mit 5:6 geschlagen geben. Weniger Fortune hatten die vier Host Nation Qualifier Piotr Maciejczak, Miroslaw Grudziecki, Dawid Robak und Krzysztof Kciuk für die das Abenteuer vor heimischer Kulisse bereits nach der ersten Runde beendet war.

Littler zaubert, deutsches Trio enttäuscht
Für ein weiteres spielerisches Highlight des Turniers sorgte einmal mehr Luke Littler. In seiner Achtelfinalpartie gegen Mike de Decker paarte der Weltmeister einen Average von 113.84 Punkten mit einer perfekten Doppelquote von 100%. Dies ist sein zweithöchster Average auf der PDC European Tour, nur getoppt von 116.51 Punkten bei den Czech Darts Open 2024 gegen Damon Heta.
Aus deutscher Sicht verlief das Wochenende hingegen ernüchternd. Das Trio bestehend aus Martin Schindler, Niko Springer und Lukas Kraft schied bereits in den jeweiligen Auftaktpartien aus.

Überraschungen und Comebacks
Aufgrund der kurzfristigen Absagen von Gerwyn Price und Michael van Gerwen rückten Michael Smith und Callan Rydz ins Feld. Smith nutzte die Chance und gelang erstmals seit acht Monaten wieder der Einzug ins Viertelfinale auf der ProTour. Cristo Reyes feierte ein beeindruckendes European-Tour-Comeback und stürmte direkt bis in den Finaltag, wo gegen Chris Dobey Endstation war. Adam Gawlas sicherte sich gegen Dirk van Duijvenbode (6:3) seinen ersten Sieg auf der European Tour seit knapp vier Jahren.

Nächster Halt: LOKHALLE Göttingen
Nach diesem fulminanten Auftakt zieht die PDC European Tour weiter nach Deutschland. Vom 13. bis 15. März findet in Göttingen die ELTEN Safety Shoes European Darts Trophy statt. Die Fans dürfen sich in der LOKHALLE auf das nächste Highlight in einer packenden Saison freuen.

Pressemitteilung der PDC Europe

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