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Neues IT-Ausbildungskonzept von Phoenix Contact ausgezeichnet

von | Mai 20, 2026 | Blomberg, Wirtschaft

Die IT-Ausbildung von Phoenix Contact erreichte im Finale des Bildungspreises 2026 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) mit ihrem neu entwickelten Konzept für die IT-Ausbildung den 2. Platz in der Kategorie „Große Unternehmen“. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserem Ansatz wichtige Schritte in die richtige Richtung gehen – insbesondere mit Blick darauf, wie sich Ausbildung durch neue Technologien und veränderte Anforderungen weiterentwickelt“, sagt Cindy Benzing, Unternehmensbereichsleiterin People & Organization.

Für Phoenix Contact ist diese Platzierung nicht nur eine Anerkennung für die Qualität, sondern vor allem ein sichtbares Signal für einen grundlegenden Wandel im Ausbildungsverständnis. „Wir möchten die Lernenden nachhaltig für die Arbeitswelt stärken“, erklärt Boris Hagemeier, Bereichsleiter Young Talents, diese Neuausrichtung. „Was wir ihnen mitgeben wollen, sind eine offene Haltung gegenüber Veränderungen, ein hohes Maß an Selbstlernfähigkeit und agile Kooperationsfähigkeit.“ Dabei folgt die Ausbildung dem Rahmenplan der Industrie- und Handelskammer, entwickelt ihn aber auch gezielt weiter.

Im Mittelpunkt der neu aufgebauten IT-Ausbildung steht der Anspruch, in Menschen zu investieren und nicht in Skills. Dies war der Rahmen, mit dem die IT-Ausbilder Julian Hoffmann, Wjatscheslaw Sujev und Pascal Rüsing das Konzept entwickelt haben. Gefragt sind Eigenverantwortung, Reflexionsfähigkeit und intrinsische Motivation für eine nachhaltige Leistungsfähigkeit und kein kurzfristiges Antrainieren von Kompetenzen. Dazu gehört auch der Verzicht auf klassische Klausuren und Noten. An ihre Stelle treten Fachgespräche, kontinuierliches Feedback sowie vor allem die Arbeit an konkreten Aufgabenstellungen und realen Projekten für das Unternehmen.

Diese Entscheidung hat laut Pascal Rüsing mehrere Effekte: „Wir verschwenden keine Zeit mehr auf das Lernen für Prüfungen und deren Korrektur, die nur punktuell Wissen abfragen können.“ Im Fachgespräch zeigen die Lernenden an realitätsnahen Beispielen und Fragestellungen, ob sie das jeweilige Thema verstanden haben. „Zum Beispiel geht es darum, wie Assistenzsysteme in die Ausbildung oder auch späteren Arbeitswelt integriert werden können“, so Pacal Rüsing weiter. Diese Praxisnähe durchzieht die gesamte neugestaltete Ausbildung. „Wir freuen uns sehr, Teil des Finales des IHK-Bildungspreises gewesen zu sein und die Wertschätzung für dieses Thema. Auch wenn es nicht für den Sieg in der Kategorie „Große Unternehmen“ gereicht hat, sind wir alle von dem Konzept überzeugt, denn es ist genau die richtige Lösung für das KI-Zeitalter“, sind sich die drei IT-Ausbilder einig.

Der Deutsche Bildungspreis wird alle zwei Jahre von der DIHK verliehen. Insgesamt gab es 140 Bewerbungen von Unternehmen aller Größenordnungen. Im Finale entscheidet eine Jury aus Ausbilderinnen und Ausbildern verschiedener Einrichtungen und Unternehmen über die Platzierung auf Basis eines Imagefilms, der das Ausbildungskonzept vorstellt.

Pressemeldung und Foto: Phoenix Contact

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