
Bild von Alexander Stein auf Pixabay
Im Jahr 2025 sind nach vorläufigen Ergebnissen 328.141 Tonnen Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen (ohne weiße Schokolade) in NRW industriell hergestellt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,3 % weniger als im Jahr 2024. Rein rechnerisch könnten mit der im Jahr 2025 produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder Einwohner des Landes monatlich mit etwa 1,5 Kilogramm Schokolade versorgt werden.
In 34 der 9.622 produzierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in NRW wurde im vergangenen Jahr Schokolade produziert. Der Absatzwert der in NRW produzierten Schokolade und anderen kakaohaltigen Lebensmittelzubereitungen erreichte 2025 mit rund 3,2 Milliarden Euro seinen bisher höchsten Wert; er war damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 594,8 Millionen Euro bzw. 23,2 % höher als ein Jahr zuvor.
Durchschnittlicher Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch
Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Süßwaren erreichte im Jahr 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre: Mit 9,62 Euro war er um 26,1 % höher als ein Jahr zuvor und um 72,5 % höher als im Jahr 2015 mit damals 5,58 Euro je Kilogramm.
Beinahe die Hälfte der NRW-Absatzmenge wurde im Regierungsbezirk Köln hergestellt
Mit 149.973 Tonnen bzw. 45,7 % wurde fast die Hälfte der nordrhein-westfälischen Absatzmenge von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzeugt, gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold mit 112.758 Tonnen bzw. 34,4 %.
Hinweise zur Statistik
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. (IT.NRW)















