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NRW-Landwirtschaft: Agrarstrukturerhebung 2026 startet

von | März 6, 2026 | Wirtschaft

Foto: pixabay

Die Agrarstrukturerhebung 2026 wird in den kommenden Tagen beginnen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden rund 9.000 landwirtschaftliche Betriebe in NRW dazu aufgefordert, Auskünfte zur Erhebung zu tätigen. Wie bereits 2023 handelt es sich bei der Agrarstrukturerhebung um eine Stichprobenerhebung. Das Statistische Landesamt befragt etwa ein Viertel der rund 33.000 landwirtschaftlichen Betriebe (Stand 2023).

Fragen zur Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe

Befragt werden bei Agrarstrukturerhebungen Betriebe, die mindestens fünf Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschaften, über Mindestanbauflächen für pflanzliche Sonderkulturen verfügen oder Mindestbestände an Nutztieren halten. Die Landwirtinnen und Landwirte geben Auskünfte zu ihrer Rechtsform, zur Bodennutzung, zum Wirtschaftsdünger, zum ökologischen Landbau und zu ihren Tierbeständen. Außerdem beinhaltet die Erhebung Fragen zur Betriebsleitung, zu den Eigentums- und Pachtverhältnissen und zu den Arbeitskräften.

Ergebnis dient als Basis für die Agrarpolitik

Die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2026 dienen dazu, aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussionen im Agrarbereich mit Daten zu hinterlegen und daraufhin zielgenaue Maßnahmen in der Landwirtschaft treffen zu können. Mittels regelmäßiger Erhebungen werden umfassende und zuverlässige Informationen gewonnen, die Entwicklungen im Zeitverlauf sichtbar machen, Prognosen und Marktanalysen ermöglichen und zentral für Folgenabschätzungen politischer Maßnahmen sowie die Ausgestaltung der Agrarpolitik in Deutschland und der EU sind, einschließlich Umwelt- und Klimaschutzaspekten.

Hinweise zur Statistik

Die Agrarstrukturerhebungen werden alle drei bis vier Jahre als Stichprobe durchgeführt, alle zehn Jahre findet eine Vollerhebung als Landwirtschaftszählung statt, zuletzt 2020. Die Nutzung bereits vorhandener Verwaltungsdaten entlastet einen großen Teil der Befragten. Hierzu zählen u. a. Angaben aus dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem „InVeKoS” oder dem Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere „HIT”. (IT.NRW)

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