
Bild von THAM YUAN YUAN auf Pixabay
Im Jahr 2025 sind in 46 produzierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes in Nordrhein-Westfalen 2,9 Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen Aluminium und Halbzeug daraus hergestellt worden. Das entspricht einem Anstieg von 3,2 % gegenüber 2024 und einem Rückgang von 7,6 % gegenüber 2015. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der Weltleitmesse ALUMINIUM, vom 06. bis 08. Oktober 2026 in Düsseldorf, mitteilt, lag der nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwert im Jahr 2025 bei 5,7 Milliarden Euro. Damit war er 4,2 % höher als im Vorjahr und 22,4 % höher als 2015.

Rund drei Viertel der Produktion entfielen auf Aluminium-Halbzeug
Es entfielen im letzten Jahr rund 78 % der oben genannten Absatzproduktion auf Halbzeug aus Aluminium, wie z. B. Pulver, Stangen, Draht, Bleche, Bänder und Folien, und 22 % auf Aluminium in Rohform, Aluminiumlegierungen und Aluminiumoxid.
Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2026 zeigen eine positive Entwicklung bei der Produktion von Aluminium und Halbzeug daraus. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Absatzmenge um 6,1 % und der Absatzwert um 14,6 % auf 1,6 Millionen Tonnen bzw. 3,4 Milliarden Euro.
Betriebe im Regierungsbezirk Düsseldorf hatten den mit Abstand größten Anteil an der Produktion in NRW
Rund 89 % der nordrhein-westfälischen Absatzmenge und 75 % des Absatzwertes stammten aus Betrieben im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Über 40 % des gesamtdeutschen Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW
Bundesweit wurde 2025 Aluminium und Halbzeug daraus mit einem nominalen Absatzwert von 13,8 Milliarden Euro hergestellt. Der Anteil von Betrieben aus NRW am bundesweiten Absatzwert lag nahezu unverändert bei 41,4 %.
Hinweise zur Statistik
Die Ergebnisse beziehen sich auf die Produktionserhebungen im Verarbeitenden Gewerbe. Hierzu geben Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten Auskunft. Die dargestellten Ergebnisse zur Produktion von Aluminium und Halbzeug daraus basieren auf Auswertungen zu den Meldenummern der Güterklasse 2442 des Güterverzeichnisses für Produktionsstatistiken.
Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte.
Zur Berechnung des durchschnittliche Absatzwertes wird der Absatzwert ins Verhältnis zur Absatzmenge gesetzt. Der durchschnittliche Absatzwert beschreibt den durchschnittlichen Erlös des Produzenten und ist kein Verbraucherpreis.
Über IT.NRW
Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)














