Der Rat der Stadt Blomberg hat den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur Einführung eines Leerstandsmanagements einstimmig angenommen. Ziel ist es, leerstehende Immobilien und ungenutzte Baugrundstücke systematisch zu erfassen und gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern Möglichkeiten für eine neue Nutzung zu entwickeln. Dadurch sollen vorhandener Wohnraum besser genutzt, die Innenstadt und die Ortsteile belebt und gleichzeitig zusätzliche Flächenversiegelung vermieden werden.
Kathrin Zimmer, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, erklärt:
„Bevor wir immer neue Flächen bebauen, sollten wir zunächst schauen, welches Potenzial bereits in unserer Stadt vorhanden ist. Leerstehende Häuser wieder mit Leben zu füllen, schafft Wohnraum, stärkt unsere Ortskerne und schützt gleichzeitig wertvolle Freiflächen. Dass der Rat diesen Weg einstimmig unterstützt, freut uns sehr.“
Timo Möller, Fraktionsvorsitzender der SPD, ergänzt:
„Leerstandsmanagement ist ganz praktische Stadtentwicklung. Wir wollen Eigentümerinnen und Eigentümer dabei unterstützen, bestehende Gebäude wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Davon profitieren die Nachbarschaften, der örtliche Handel und letztlich die gesamte Stadt.“ Mit dem einstimmigen Beschluss erhält die Verwaltung nun den Auftrag, die Grundlagen für ein strukturiertes Leerstandsmanagement zu schaffen und dabei auch die Möglichkeiten der Blomberger Immobilien- und Grundstücksverwaltung (BIG) einzubeziehen.
Pressemitteilung der SPD und der GRÜNEN Blomberg
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