
V. l.: Co-Kuratorin Carlotta Mühlhardt, Kuratorin Dr. Susanne Hilker, Kabarettist Ingö Börchers, Museumsleiterin Silvia Herrmann
Kuratorenführung zur Sonderausstellung „Staying alive“ im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
Wie heilte man Krankheiten zu Zeiten der (Weser-)Renaissance, und was verrät eine historische Mumienhand über die Vorstellungen vergangener Jahrhunderte? Antworten darauf gibt die Kunsthistorikerin Dr. Susanne Hilker persönlich: Am Sonntag, 18. Oktober, lädt sie um 11 Uhr zu einer exklusiven Kuratorenführung durch die brandneue Sonderausstellung „Staying alive. Medizingeschichte(n) mit Risiken und Nebenwirkungen“ im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake ein. Der Eintritt kostet 10 Euro (inkl. Besuch der Dauerausstellung). Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Anmeldung unter Tel. 05261/2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de.
Die Ausstellung, die bis zum 2. Mai 2027 läuft, nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch 2.000 Jahre Medizingeschichte – von der Antike über die (Weser-)Renaissance bis in die Gegenwart. Mehr als 60 außergewöhnliche Exponate wie ein menschlicher Schädel, chirurgisches Arztbesteck, Aderlass-Instrumente und eine historische Reiseapotheke beleuchten Themen von Seuchen und Hygiene bis hin zum Wandel medizinischen Wissens. Dabei zieht die Schau bewusst Parallelen zur Region und zu aktuellen Debatten wie Impfmythen, Corona-Erfahrungen und einer gerechten Gesundheitsversorgung.
Besonderes Highlight ist die innovative Inszenierung: Gäste betreten eine nachgebildete Arztpraxis samt Wartezimmer, Anamnesebogen und Rezept. An kurzweiligen Erlebnisstationen kann man seine Hände desinfizieren, Kräuter riechen, einen Blick durchs Mikroskop werfen oder „Organ-Memory“ spielen.
Ergänzt wird die Sonderausstellung durch bewegende Fotografien von Brustkrebspatientinnen und -patienten. Unter dem Motto „Diagnose Krebs – das Leben danach“ weist das von Sabine Mirbach initiierte Projekt im Rahmen des „Pinken Oktobers“ auf den Stellenwert von Medizin und Vorsorge hin.
Ein vielseitiges Begleitprogramm mit Fachvorträgen, Workshops, Medizinkabarett und Theater rundet das Angebot ab.
Die Sonderausstellung versteht sich als offenes und partizipatives Projekt. Zahlreiche starke Partner aus Wissenschaft, Medizin und Kultur wirken an ihrer Entstehung mit.
Die Ausstellung wird unterstützt von: Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe, Andreas-Mohn-Stiftung, Gesundheitsstiftung Lippe, Klinikum Lippe, Apothekerverband Westfalen-Lippe, Rotary Club Lemgo-Sternberg, Frauen für Lemgo, Soroptimist-Club Detmold Lippische Rose und Soroptimist-Club Detmold, Fraunhofer IOSBN-INA, Technische Hochschule OWL, Institut für industrielle Informationstechnik, Freundeskreis des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake, Brasseler, Vincent Systems, Lippische Landesbrandversicherung und die Sparkasse Lemgo.
Gemeinsam entsteht ein lebendiger Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, und zwar anhand von mehr als 60 faszinierenden Exponaten. Weitere Informationen unter www.museum-schloss-brake.de
Pressemeldung und Foto: Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
















