Mit einem hochkarätigen Abschlusskonzert finden die „Tage Alter und Neuer Musik – Mythologie“ am Sonntag, den 17. Mai 2026, um 18:00 Uhr im Konzerthaus Detmold ihren feierlichen Höhepunkt. In Kooperation mit der LWL-Kulturabteilung und im Rahmen des Folgeprogramms zum Hans-Werner-Henze-Preis 2025 präsentiert die Hochschule für Musik Detmold ein außergewöhnliches Programm, das Alte und Neue Musik auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.
Im Zentrum des Abends steht die musikalische Auseinandersetzung mit dem Orpheus-Mythos und verwandten Stoffen. Das Ensemble für Alte Musik eröffnet das Konzert mit der Ouvertüre aus Georg Friedrich Händels Oper „Arianna in Creta“ sowie der Chaconne aus Jean-Baptiste Lullys „Phaëton“. Beide Werke spiegeln die barocke Klangpracht und dramatische Ausdruckskraft ihrer Zeit wider.
Einen spannenden Kontrast dazu bildet Hans Werner Henzes „Euridice“ – Fragmente für Cembalo aus dem Werk „Orpheus“, interpretiert von Nanasa Shimura. Die klanglich vielschichtigen Miniaturen verbinden historische Bezüge mit moderner Tonsprache und greifen die mythologische Thematik auf zeitgenössische Weise auf.
Mit einer Suite aus Lullys „La Naissance de Vénus“ kehrt das Ensemble für Alte Musik anschließend zur barocken Klangwelt zurück, bevor das Ensemble Earquake mit Klaus Ospalds „Entlegene Felder II“ ein Werk der Gegenwart präsentiert, das durch seine differenzierte Klangsprache und ungewöhnliche Besetzung besticht.
Nach der Pause folgt ein weiterer Schwerpunkt auf Hans Werner Henze: „Apollo et Hyazinthus“, Improvisationen für Cembalo, Altstimme und Ensemble nach einem Gedicht von Georg Trakl, vereint musikalische Reflexion und literarische Inspiration. Interpretiert wird das Werk von Jakob Boudgoust (Cembalo), Virág Ilona Fórizs (Alt) und dem Ensemble Earquake.
Den festlichen Abschluss bildet Alessandro Scarlattis Kantate „L’Orfeo“ für Sopran, Streicher und Basso continuo. Johanna Götz (Sopran) und das Ensemble für Alte Musik bringen die barocke Erzähltradition rund um Orpheus eindrucksvoll zur Geltung.
Die musikalische Leitung liegt bei Flóra Fábri und Ziqian He, die gemeinsam mit den beteiligten Ensembles ein Programm gestalten, das die zeitlose Faszination mythologischer Stoffe hörbar macht. Der Eintritt beträgt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro für unter 30-Jährige, 2 Euro für Hochschulangehörige im Vorverkauf, Abendkasse frei).
Das Konzert ist Teil des gesellschaftlichen Engagements der Hochschule für Musik Detmold, die im Jahr 2026 auf Initiative der Lippischen Landeskirche als Promibotschafterin für „Brot für die Welt“ in Lippe wirkt. Damit verbindet sich künstlerische Exzellenz mit einem klaren Bekenntnis zu kultureller Teilhabe, Bildungsgerechtigkeit sowie besseren Lebensbedingungen weltweit.
Bitte beachten Sie, dass Audio- und Videoaufzeichnungen sowie Fotografieren während der Veranstaltung nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Mitwirkenden gestattet sind.
Pressemeldung: HfM















