
Foto: TBV Lemgo Lippe/Cohen
„Man merkt das Kribbeln in der ganzen Region“
Wenn am Samstag (18.4.) um 15:45 Uhr in der ausverkauften Kölner LANXESS arena das erste Halbfinale des Lidl Final4 angepfiffen wird, wird der TBV in Köln von über 1.300 Lemgoer Fans nach vorne gepeitscht. Zum elften Mal in der Vereinsgeschichte steht der lippische Traditionsklub in einem DHB-Pokal-Halbfinale – und träumt vom fünften Titel nach den Triumphen 1995, 1997, 2002 und 2020. Das Halbfinale gegen die Füchse Berlin wird live im Free-TV bei der ARD und bei Dyn zu sehen sein.
Der Weg nach Köln war für die Mannschaft von Florian Kehrmann überzeugend: Nach einem klaren 36:25-Erfolg in Hagen und einem 30:27-Heimsieg im NRW-Duell gegen den VfL Gummersbach setzte sich der TBV im Viertelfinale mit 35:27 (14:11) gegen den SC DHfK Leipzig durch. Entsprechend reist der TBV nicht nur als Außenseiter, sondern mit berechtigtem Selbstvertrauen nach Köln.
Dort wartet mit den Füchsen Berlin jedoch niemand Geringeres als der amtierende deutsche Meister – ein Gegner, gegen den der TBV in dieser Saison bereits ein Ausrufezeichen setzen konnte: Beim 34:33-Auswärtssieg in Berlin bewiesen die Lipper ihre Qualität. Eine Woche vor dem Lidl Final4 kam es am vergangenen Sonntag zum erneuten Aufeinandertreffen in Lemgo, dass die Füchse wiederum mit 34:33 für sich entschieden. Klar ist: Im Halbfinale will der TBV den Füchsen einmal mehr auf Augenhöhe begegnen – eine Premiere, denn bei einem Finalturnier standen sich beide Klubs bislang noch nie gegenüber.
Für TBV-Trainer Florian Kehrmann, der den DHB-Pokal bereits 2002 als Spieler und 2020 als Trainer gewann, ist die Bedeutung des Turniers enorm: „Jedes Jahr träumen wir davon, dabei zu sein. Nach dem Einzug ins Lidl Final4 in Dresden gegen Leipzig ist etwas Zeit vergangen, aber in den letzten Wochen ist die Euphorie wieder gewachsen. Man merkt dieses Kribbeln nicht nur bei den Jungs, sondern in der ganzen Region. Alle freuen sich, am Wochenende nach Köln zu reisen. Wir gehen mit viel Freude, Stolz aber auch einer gewissen Portion Selbstvertrauen in dieses Halbfinale, weil wir wissen, dass es gegen die Füchse Berlin ein Spiel auf Augenhöhe wird.
Wir müssen eine gute Leistung bringen, ähnlich wie im letzten Heimspiel – dann entscheiden letztendlich viele Kleinigkeiten. Gegen die Füchse geht es darum, ihr Tempospiel zu verteidigen, ihre stärkste Waffe zu nehmen, die Räume gut zu schließen und vorne gute Lösungen zu finden, um zu Torabschlüssen zu kommen. Wir werden dieses Spiel genießen, gehen mit vollem Willen, voller Leidenschaft ran und freuen uns riesig, bei der Elite des deutschen Handballs dabei zu sein.“
Die Unterstützung der Fans ist dem TBV dabei sicher: Der Fanblock für Köln war bereits nach wenigen Tagen restlos ausverkauft. Somit werden die Lipper in der Lanxess Arena von über 1.300 Lemgoern unterstützt. Zur Einstimmung auf das Halbfinale organisiert der Fanclub Lemgoer Hexen einen Fanmarsch vom Kölner Dom zur Arena. Für alle, die kein Ticket ergattern konnten, organisiert der Verein ein Public Viewing in der heimischen Phoenix Contact-Arena.
Passend zum besonderen Anlass läuft der TBV zudem in einem eigens gestalteten Sondertrikot auf. Vier markante Streifen erinnern an die großen Pokalmomente der Vereinsgeschichte und tragen die Namen der Spieler, die diese Erfolge möglich gemacht haben – eine Hommage an die DNA des TBV, die seit Jahrzehnten eng mit dem DHB-Pokal verbunden ist.
Geleitet wird das Halbfinale gegen die Füchse Berlin am Samstag vom Schiedsrichtergespann Fabian Baumgart und Philipp Dinges. Je nach Ausgang trifft der TBV am Sonntag im Spiel um Platz 3 (12:45 Uhr) oder im Finale (15:45 Uhr) auf den Bergischen HC oder den SC Magdeburg.
Pressemeldung: TBV













