
Der TBV kann sich zum Ligaauftakt auf seine Fans verlassen. Foto: Matthias Wieking
Endlich geht es wieder los – und wie! Zum Auftakt der Saison 2025/26 in der DAIKIN Handball-Bundesliga empfängt der TBV Lemgo Lippe am Freitag, 29. August, um 20 Uhr den amtierenden Champions-League-Sieger SC Magdeburg in einer prallgefüllten Phoenix Contact-Arena. Knapp 4.300 Karten wurden bislang verkauft – Stehplatzkarten sind jedoch weiterhin online und an der Abendkasse erhältlich. „Unser Ziel muss es sein, das Publikum direkt mitzureißen und wieder für eine unglaubliche Stimmung in der Halle zu sorgen!“, ruft TBV-Trainer Florian Kehrmann dazu auf, die Halle bis auf den letzten Platz zu füllen.
Mit dem SC Magdeburg begegnet der TBV zum Auftakt einem Team, das sich seit Jahren an der nationalen und internationalen Spitze etabliert hat. Seit 2021 haben die Grün-Roten jede Saison mindestens einen Titel gefeiert und dabei ihre Konstanz und Qualität beeindruckend unter Beweis gestellt. Im Kader gab es wenige Veränderungen, die Integration der Neuzugänge verlief reibungslos. Defensiv präsentiert sich Magdeburg stabil und passt das Teamspiel laufend an, um auch verletzungsbedingte Ausfälle wie bei Matthias Musche und Manuel Zehnder zu kompensieren.
Insbesondere Rückraumspieler Elvar Örn Jonsson hat sich als Schlüsselspieler etabliert, seitdem er zusammen mit Magnus Saugstrup den Innenblock bildet. Für Unruhe sorgte zwei Wochen vor dem Ligastart hingegen die Sperre von Nikola Portner, der erst ab dem 10.12.25 wieder für einen Pflichtspieleinsatz infrage kommt. Auf diese überraschende Entscheidung reagierte der Titelfavorit kurzfristig mit der Verpflichtung von Matej Mandic, der von RK Zagreb zum Wiegert-Team stieß.
„Es ist ein besonderes Highlight, gleich zum Auftakt mit dem SC Magdeburg den Topfavoriten auf die deutsche Meisterschaft zu empfangen – den aktuellen Champions League Sieger“, strahlt Kehrmann pure Vorfreude auf den Ligastart aus. „Magdeburg hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit vielen starken Eins-gegen-Eins-Spielern. Sie versuchen, das Spiel über Isolation und Eins-gegen-Eins-Bewegungen im Angriff zu entscheiden und zu guten Wurfchancen zu kommen. Auch ihre Abwehr ist sehr aktiv; sie variieren zwischen einer kompakten 6:0 und einer sehr aktiven 6:0 mit vielen Zweikämpfen, um den Gegner unter Druck zu setzen und ins gefürchtete Tempospiel zu kommen“, weiß Kehrmann um die große individuelle Klasse des kommenden Gegners.
„Wir wollen uns weniger auf Magdeburg konzentrieren, sondern auf unsere eigene Leistung. In der Vorbereitung haben wir sehr gut gespielt, aber auch ein paar Schwächephasen gehabt, die wir im Spiel möglichst kurzhalten müssen. Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, direkt Stimmung in die Halle zu bringen. Wir können uns direkt zum Start auf eine nahezu ausverkaufte Kulisse freuen und wissen, dass wir, wenn wir unsere Leistung bringen, einen unglaublichen Support erhalten werden. Darauf freuen wir uns!“, blickt Kehrmann voraus.
Bereits zwei Wochen vor dem Ligastart trafen beide Teams beim Wartburg-Cup aufeinander. Dort zeigte Magdeburg in Eisenach seine Klasse und gewann das direkte Duell mit 34:28. Das letzte Mal, dass Lemgo den SCM bezwingen konnte, liegt über vier Jahre zurück: Am 27.6.2021 feierten die Lipper einen 32:27-Erfolg. Seither hat Magdeburg alle Pflichtspiele für sich entschieden. Geleitet wird die Begegnung am Freitagabend vom Schiedsrichtergespann Christian und Fabian vom Dorff. Die Abendkasse öffnet für Kurzentschlossene um 18:30 Uhr. Dyn überträgt das Spiel zudem ab 19:45 Uhr live.
Pressemeldung: TBV