
Von links: Lehrende Maria-Elisabeth Lott (Violine), Alexander Gebert (Violoncello), Manuel Lange (Klavier) © Kohler/Richter/Ackermann
Dozentenkonzert mit Maria-Elisabeth Lott, Alexander Gebert und Manuel Lange
Ein Sommer am Thuner See wurde für Johannes Brahms zu einer besonders produktiven Phase: 1887 zog er sich ins Berner Oberland zurück und schuf dort mehrere bedeutende kammermusikalische Werke. Einige davon stehen im Mittelpunkt eines Dozentenkonzerts der Hochschule für Musik Detmold am 12.05. um 19.30 Uhr im Konzerthaus.
Das Programm vereint zentrale Werke dieser Schaffenszeit und zeigt die stilistische Vielfalt von Brahms’ Spätwerk: die Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100, die Cellosonate Nr. 2 F-Dur op. 99 sowie das Klaviertrio Nr. 3 c-Moll op. 101. Die Stücke spiegeln unterschiedliche Ausdrucksformen: Die Violinsonate op. 100 überzeugt mit warmem, lyrischem Ton, die Cellosonate op. 99 mit kraftvoller, nahezu sinfonischer Anlage, während das Klaviertrio op. 101 durch konzentrierte Kürze und dunkle Intensität besticht.
Einen besonderen Akzent setzt das Doppelkonzert a-Moll op. 102, Brahms’ letztes Orchesterwerk. Es erklingt in einer Fassung für Violine, Violoncello und Klavier, bei der der Orchesterpart vom Klavier übernommen wird. Das Werk entstand in enger Verbindung zu Brahms’ Freundschaft mit dem Geiger Joseph Joachim, der an der Uraufführung beteiligt war. Es musizieren Maria-Elisabeth Lott (Violine), Alexander Gebert (Violoncello) und Manuel Lange (Klavier), die alle an der Hochschule für Musik Detmold lehren und international als Kammermusiker tätig sind.
Tickets sind zum Preis von 8 Euro über den Ticketshop der Hochschule hochschule-detmold.reservix.de sowie in der Tourist Information Lippe & Detmold erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Für Besucherinnen und Besucher unter 30 Jahren gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 6 Euro.
Pressemeldung: HfM
















