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Umsatzrückgang von nominal 2,7 % in 2025

von | Mai 6, 2026 | Wirtschaft

Die 10.085 nordrhein-westfälischen Industriebetriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten haben im Jahr 2025 einen nominalen (also nicht preisbereinigten) Umsatz von 375 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,7 % weniger als im Jahr 2024. Dabei gingen sowohl die Inlandsumsätze (−2,5 %) als auch die Umsätze im Auslandsgeschäft (−2,9 %) gegenüber dem Vorjahr zurück.

Umsatz und Veränderungsrate zum Vorjahreszeitraum in der Industrie in NRW 2025

Nahrungsmittelbranche im Plus – Metallerzeugung und -bearbeitung mit größtem Umsatzrückgang

Innerhalb der sechs umsatzstärksten Güterabteilungen konnte 2025 die „Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln” eine nominale Steigerung des Umsatzes von 3,9 % auf 46,9 Milliarden Euro erzielen. Auch die „Herstellung von Metallerzeugnissen” vermeldete mit 34,2 Milliarden Euro einen leichten Umsatzanstieg von 0,7 %. Alle weiteren Top-Branchen zeigten hingegen negative Entwicklungen: Der Umsatz in der „Metallerzeugung und -bearbeitung” ging um 9,8 % auf 39,5 Milliarden Euro deutlich zurück. Ebenfalls rückläufig war der Umsatz in der „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen”, welcher um 6,3 % auf 29,9 Milliarden Euro sank. Weiterhin gab es Rückgänge im Bereich der „Chemischen Industrie” – hier sank der Umsatz um 5,2 % auf 48,9 Milliarden Euro – und im „Maschinenbau”, der mit 51,5 Milliarden Euro um 0,8 % unter dem Vorjahresergebnis lag.

Beschäftigung um 2,7 % gesunken – KFZ-Branche mit größtem Rückgang

Im Jahr 2025 waren zum Stichtag am 30. September in den nordrhein-westfälischen Industriebetrieben 1.178.254 Personen beschäftigt. Das waren 2,7 % weniger Personen als im Vorjahr. In den meisten Branchen waren Beschäftigungsrückgänge zu beobachten: Beschäftigungsstärkste Branche war der „Maschinenbau” (195.617 Personen; 2,4 % weniger als in 2025). Weitere 164.061 Personen (−1,6 %) waren im Bereich der „Herstellung von Metallerzeugnissen” beschäftigt. Die „Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln” vermeldete mit 115.903 Personen (+2,0 %) als einzige Top-Branche einen Beschäftigungszuwachs im vergangenen Jahr. Den größten Beschäftigungsrückgang verzeichnete hingegen die „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen” mit 58.276 Personen (−9,3 %).

Hinweise zur Statistik

Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

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