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Geschädigte Buchen müssen aufgrund zunehmender Gefährdung für den Straßenverkehr entnommen werden
Im Blomberger Stadtforst wird derzeit eine notwendige Verkehrssicherungsmaßnahme entlang der K61 zwischen dem Blomberger Forsthaus und Eschenbruch durchgeführt. Im Rahmen dieser Maßnahme werden stark geschädigte Buchen entnommen, deren Zustand eine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellt.
Die erforderlichen Arbeiten stehen insbesondere im Zusammenhang mit den außergewöhnlich trockenen Witterungsbedingungen der vergangenen Monate und der einhergehenden starken Sonneneinstrahlung. Diese Belastungen haben bei einzelnen Bäumen zu erheblichen Vitalitätsverlusten geführt. Betroffen sind insbesondere Buchen, die bereits durch Sonnenbrand und Pilzbefall geschädigt sind.
Bei den betroffenen Bäumen zeigen sich unter anderem abgestorbene Äste in den Baumkronen. Durch die fortschreitende Schädigung nimmt die Stabilität des Holzes zunehmend ab. Gleichzeitig kann die Standsicherheit des gesamten Baumes beeinträchtigt werden. Insbesondere bei Windereignissen besteht dadurch die Gefahr, dass Äste abbrechen oder Bäume umstürzen und auf die unmittelbar angrenzende Fahrbahn gelangen.
Da sich die betroffenen Bäume unmittelbar im Bereich der K61 befinden, besteht somit ein konkretes Risiko für die Verkehrssicherheit. Die Stadt kommt mit der Maßnahme ihrer Verpflichtung zur regelmäßigen Kontrolle und Sicherung des Baumbestandes entlang öffentlicher Verkehrswege nach.
Bei der Durchführung der Arbeiten wird sorgfältig zwischen erhaltenswerten und verkehrsgefährdenden Bäumen unterschieden. Es werden ausschließlich Bäume entnommen, bei denen aufgrund ihres festgestellten Schadbildes und ihrer eingeschränkten Vitalität eine Gefährdung nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Ursprünglich war die Durchführung der Verkehrssicherungsarbeiten zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Aufgrund der in den vergangenen Wochen deutlich fortgeschrittenen Schädigung und des damit verbundenen weiteren Rückgangs der Vitalität einzelner Bäume musste die Maßnahme jedoch vorzeitig eingeleitet werden. Eine Verschiebung der Arbeiten hätte angesichts der zunehmenden Gefährdungslage ein nicht vertretbares Risiko für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bedeutet.
Die Stadt Blomberg bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die derzeit notwendigen Arbeiten. Die Entnahme der betroffenen Bäume erfolgt nicht aus Gründen der forstwirtschaftlichen Nutzung, sondern ausschließlich aufgrund der bestehenden Verkehrssicherheitsanforderungen. Ziel der Maßnahme ist es, Gefahren für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer frühzeitig zu beseitigen und gleichzeitig den vorhandenen Baumbestand soweit möglich zu erhalten.
Pressemeldung: Stadt Blomberg
















