
Glatte 15 Euro – das ist der neue Stundenlohn, den Gebäudereinigerinnen ab jetzt
mindestens verdienen müssen, so die IG BAU Ostwestfalen-Lippe. Foto: IG BAU |
Tobias Seifert
15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen im Kreis Lippe
Sie machen alles picobello: Rund 2.630 Reinigungskräfte sorgen im Kreis Lippe für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Ostwestfalen-Lippe mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Sabine Katzsche-Döring von der IG BAU Ostwestfalen-Lippe. Alle 64 Gebäudereiniger-Unternehmen im Kreis Lippe müssten sich daran halten.
„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Kreis Lippe einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Katzsche-Döring. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so die Vorsitzende der IG BAU Ostwestfalen-Lippe, Sabine Katzsche-Döring.
Pressemeldung: IG BAU














